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GAFLENZ. Weil er einem entgegenkommenden Lkw ausgewichen ist, stürzte ein 50-Jähriger mit seinem Lastauto am Güterweg Kasertal rund zehn Meter ab. Der mit Erdreich beladene Lkw blieb auf dem Dach liegen, der leicht verletzte Lenker konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Die komplizierte Bergung des Lkws dauerte mehrere Stunden.

Foto: FF Steyr
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Bericht Technischen Zug der Feuerwehr Steyr:

„LKW Bergung in Gaflenz“ war der Alarmierungstext am 26. August um 16.04 Uhr für den Technischen Zug der FF-Steyr. Binnen kürzester Zeit begaben sich das Kranfahrzeugs, sowie das schwere Rüst- und Beigleitfahrzeug im Konvoi Richtung Ennstal. Nach einer Fahrzeit von einer Stunde wurden wir bereits bei der Abzweigung zur Forsteralm von einem Lotsen empfangen, welcher uns zur Sammelstelle leitete. Hier wurden wir umgehend durch den Einsatzleiter der FF-Gaflenz über folgende Lage informiert.

Ein 4-achs Lkw war seitlich rund zehn Meter über den Fahrbahnrand gestürzt und blieb, am Dach liegend, an zwei Bäumen hängen. Der Fahrer hatte hierbei mehrere Schutzengel, sodass der bereits eingetroffene Rettungshubschrauber nicht benötigt wurde.

Zwischenzeitlich war auch bereits ein privates Abschleppunternehmen eingetroffen,welches den Lkw im Anschluss an die Bergung mitnahm.

Nach der gemeinsamen Besichtigung und Planung der Bergung an der Unglücksstelle, wurde zuvor vorsichtshalber der Treibstoff umgepumpt und eine umfangreiche Beleuchtung aufgebaut, da schon bald klar war, dass die Bergung einige Stunden in Anspruch nehmen würde. Parallel hierzu begann ein in der Nähe befindlicher Bagger die Forststraße zu verbreitern, damit die schweren Bergegeräte überhaupt in Stellung gebracht werden konnten.

Als dies erledigt war, konnte erst wirklich mit dem Anschlagen der Seilwinden begonnen werden (19.30 Uhr). Hierzu kamen die 20-Tonnen-Winde des Kranfahrzeuges sowie drei weitere Winden des Spezialfahrzeuges der Firma Strasser zum Einsatz. Das Bewegen im steilen, losen Gelände war teilweise nur mit Hilfe von Leitern und Halteleinen möglich. Stück für Stück und durch mehrfaches Neuanschlagen der Winden konnte der Lkw gegen Mitternacht wieder auf die Straße gestellt werden. Im Anschluss wurde der Lkw mittels Schleppstange rund 300 Meter zum Sammelplatz geleitet, wo er von der Firma Strasser übernommen und endgültig abtransportiert wurde.

Nach der Heimfahrt und dem Reinigen der Geräte war für uns der Einsatz um 1.30 Uhr beendet.

Zuletzt möchten wir uns noch bei den Kameraden aus Gaflenz und der Firma Strasser für die perfekte und tolle Zusammenarbeit bedanken.


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