Spatenstich für das 7,3 Millionen Projekt Donau-Hochwasserschutz
Theiß. In der Donaugemeinde Theiß fiel vor Kurzem der Startschuss für ein Megavorhaben. Der durch das Jahrhunderthochwasser 2013 schwer beschädigte Damm wird um 7,3 Millionen Euro saniert. Beteiligt sind Bund, Länder und die umliegenden Gemeinden. Die Bauarbeiten sollen bereits Mitte 2019 abgeschlossen sein.

Mit dem Spatenstich vorige Woche startete jetzt die Sanierung des beim Jahrhunderthochwasser 2013 an die Grenzen seiner Belastbarkeit gekommenen Theißer Dammes. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Im Hochwasserfall müssen alle zusammenhelfen, dass Hab und Gut vor der Katastrophe geschützt werden. Danke allen Einsatzkräften.“
Weiterer wichtiger Schritt
„Die Sanierung des Dammes um 7,3 Millionen Euro ist ein wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz. Land, Gemeinden und der Bund helfen hier zusammen, um miteinander für mehr Sicherheit in der ganzen Region zu sorgen“, so Pernkopf weiter.
Der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch: „Die Stadt Krems ist seit jeher Vorreiter in Sachen Hochwasserschutz. Das Hochwasser 2013 hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus ist. Wenn es um Schutz und Sicherheit der Menschen in der Region geht, haben Investitionen in umfassende Schutzbauten höchste Priorität. Mit den aktuellen Maßnahmen sorgen wir für einen noch besseren Hochwasserschutz.“
Erste Phase: Modernisierung
In der ersten Phase wird der damals am massivsten betroffene Bereich zwischen dem Kraftwerk Theiß und der Kläranlage in Krems auf einer Länge von rund 7,8 Kilometern an den Stand der Technik angepasst. Das geschieht einerseits durch eine abschnittsweise Aufhöhung auf bis zu 80 Zentimeter sowie eine Verbreiterung der Dammkrone auf 3,5 Meter.
Geplante Fertigstellung 2019
Insgesamt werden 7,3 Millionen Euro investiert, wobei hier das Land 2,2 Millionen Euro, der Bund 3,6 Millionen Euro und der „Krems-Donau-Kamp HW Damm Wasserverband“ (Mitgliedsgemeinden sind Krems, Rohrendorf, Gedersdorf, Grafenegg und Grafenwörth) 1,5 Millionen Euro beitragen. Bei einem reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten sollten diese Mitte 2019 abgeschlossen sein.
77 Millionen investiert
Seit dem Hochwasser 2002 an Kremsfluss, Kamp und Donau wurden in den damals in der Region betroffenen Gemeinden bereits rund 77 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. In ganz Niederösterreich waren es sogar 936 Millionen Euro.


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