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BEZIRK GMÜND. Zu einem versuchten Betrug mithilfe des sogenannten „Neffentricks“ kam es am Freitag 24. Juni. Gegen 15:15 Uhr meldete sich eine männliche Person mit deutschem Akzent telefonisch mit unterdrückter Nummer am Festnetzanschluss einer Pensionistin aus dem Bezirk und gab sich als Neffe aus Deutschland aus. Da die Familie tatsächlich einen Neffen hat, welcher in Deutschland wohnt, kam sie mit der unbekannten Person ins Gespräch.

Der Mann gab an, er habe in St. Pölten einen Gegenstand ersteigert, welchen er sofort bezahlen müsse. Er verlangte die Mobiltelefonnummer der Pensionistin und forderte sie auf bei ihrer Bank einen fünfstelligen Eurobetrag beheben.

In der Folge rief der Mann in kurzen Zeitabständen am Mobiltelefon an und konnte sie auf Grund seiner Redegewandtheit dazu überreden, das geforderte Geld tatsächlich abzuheben.

Da der Sachverhalt dann den Pensionisten verdächtig vorkam, verständigten sie ihren Sohn, welcher die Polizei rief. Es kam schließlich zu keiner Geldübergabe.

Betagte Personen sind die Hauptzielgruppe dieser Betrüger, das Bundeskriminalamt hat für diese Fälle ein Merkblatt herausgebracht: http://www.bmi.gv.at/cms/BK/praevention_neu/info_material/files/Neffentrick.pdf


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