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Leserartikel Online Redaktion, 12.12.2015 12:12

GMÜND. Erfahrungsaustausch war Schwerpunkt des Partnertages im Landesklinikum mit den Selbsthilfegruppen des Bezirkes.

Von links: Gabriela Koppensteiner, Johann Bauer, Hilda Haidvogl, Wilhelm Haumer, Herta Weissensteiner, Marianne Popp, Renate Stroblberger, Erika Zach, Margaretha Wenny, Otto Zach und Rudolf Haller.

Seit einigen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Landesklinikum Gmünd und den Selbsthilfegruppen des Bezirkes. Diese hervorragende Kooperation wurde bereits im Jahr 2010 mit dem Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet und 2014 neuerlich zertifiziert.

Ansprechpartner für die Selbsthilfegruppen im Landesklinikum Gmünd ist Rudolf Haller. Er organisierte auch heuer wieder den jährlich stattfindenden Partnertag. Am 26. November trafen sich Vertreter von sieben Selbsthilfegruppen des Bezirkes Gmünd im Landesklinikum zum gegenseitigen Erfahrungsaustauch. Dazu meinte Rudolf Haller: „Wir freuen uns sehr, dass das Miteinander seitens der Vertreter der Selbsthilfegruppen bei gegenseitigen Begegnungen einerseits, und die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus andererseits auf beispielhafte Art und Weise gelingt. Die jährlichen Treffen verfolgen das Ziel das gemeinsame Wirken zu analysieren und weiter zu verbessern.“ Der am Partnertag ebenfalls teilnehmende Wilhelm Bauer, Mitglied des erweiterten Vorstandes des Dachverbandes der Selbsthilfegruppen Niederösterreichs, bekräftigte das Zusammenwirken und steht sowohl den Selbsthilfegruppen als auch dem Landesklinikum Gmünd als Regionalbetreuer für das Waldviertel zur Verfügung.

Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner stellte fest: „Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Ergänzung des Gesundheitswesens. Sie bieten Unterstützung in belastenden Lebenssituationen und helfen neue Herausforderungen besser zu bewältigen. Durch eine gute Zusammenarbeit auf breiter Basis profitieren beide Seiten – das Landesklinikum vom Wissensschatz der Selbsthilfegruppen mit deren Mitgliedern und die Selbsthilfegruppen vom Expertenwissen der Krankenhausmitarbeiter.“


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