Staudentraum für fleißige Bienchen und samtige Brummer

Olivia Lentschig Olivia Lentschig, Tips Redaktion, 13.09.2019 08:00 Uhr

NIEDERÖSTERREICH.Kürzlich wurde für Niederösterreich eine erfreuliche Entdeckung gemeldet: die Sandhummel (Bombus veteranus) konnte nach über zehn Jahren wieder nachgewiesen werden. Durch naturnahe, vielfältige Gestaltung unserer Gärten können wir aktiv zum Schutz unserer zahlreichen Wildbienenarten beitragen.

 Jetzt im Herbst ist die ideale Zeit, um ein Staudenbeet anzulegen. Greifen Sie beim Kauf bewusst zu heimischen Pflanzenarten und achten Sie bei der Komposition Ihres Staudentraums auf gestaffelte Blühzeiten. Ein reich gedecktes Blütenbuffet kommt uns selbst direkt zugute, denn Wildbienen zählen zu den fleißigsten Bestäubern im Garten und sorgen so für eine reiche Obst- und Gemüseernte.

„Werden auch gezielt Nahrungspflanzen und Nistplätze für spezialisierte Arten angeboten, können selbst im städtischen Gebiet bis zu 100 der fast 700 in Österreich heimischen Wildbienenarten in den Garten gelockt werden“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

In Niederösterreich sind über 2.500 Pflanzenarten zuhause. In ihrer gegenseitigen Anpassung ist unsere heimische Flora und Fauna perfekt aufeinander abgestimmt. Manche Wildbienenarten sammeln den Pollen für ihren Nachwuchs von einer einzigen Pflanzenart und sind damit auf deren Vorkommen angewiesen. Mit unserem „Natur im Garten“ Hochbeet-Pflanzplan „Wildes Niederösterreich“ können Sie auch auf begrenztem Raum ein kleines Paradies für Wildbienen schaffen. Für ein Standardhochbeet von 120 cm x 80 cm werden 20 Stauden gleichmäßig verteilt gesetzt.

Empfehlenswert:

  • Echter Himmelsschlüssel (Primula veris),
  • Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris),
  • Wundklee (Anthyllis vulneraria),
  • Wiesen-Salbei (Salvia pratensis),
  • Färber-Ginster (Genista tinctoria),
  • Steppen-Salbei (Salvia nemorosa),
  • Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia),
  • Echter Dost (Origanum vulgare),
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum),
  • Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris),
  • Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
  • Bergaster (Aster amellus)
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