Zuversicht ist auch ansteckend

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Olivia Lentschig Olivia Lentschig, Tips Redaktion, 26.03.2020 08:00 Uhr

NÖ. Die Corona-Pandemie versetzt die Menschheit in den Ausnahmezustand. Wenn sich das Leben von heute auf morgen schlagartig wendet und sich die Lage fast stündlich ändert, ist es mehr denn je wichtig, uns selbst und anderen Sicherheit und Halt zu geben. Unter dem Motto „Keine Chance dem Lagerkoller“ folgend einige Tipps, um das Beste aus der Situation zu machen und die gemeinsame Zeit bestmöglich zu genießen.

Das Coronavirus bringt täglich neue Herausforderungen und betrifft uns nun vor allem auch im Familienalltag. Betreuungseinrichtungen haben geschlossen und die wichtige Unterstützung seitens der Großeltern fällt derzeit weg. Dennoch soll der Lernstoff via Heimunterricht vermittelt und der Haushalt samt Arbeit im Home-office erledigt werden. Ein Balanceakt, der rasch zur emotionalen Belastungsprobe werden kann.

Schule ist jetzt zu Hause

Experten raten, den Kindern weiterhin Struktur zu bieten. Neben einem geordneten Tagesablauf sind Wochen- oder Tagespläne für die Lerninhalte hilfreich.Etliche Plattformen bieten derzeit kostenfreie Unterstützung. Zusammen mit Online-Spielen, Spielideen und Übungsblättern zu speziellen Lernbereichen bilden diese knackige, aber auch humorvolle Lern- und Übungseinheiten. So können die Grundlagen des Lesens und Schreibens gestärkt und wiederholt werden (siehe Info-Box rechts.) Auch viele Schulbuchverlage bieten Zusatzmaterial an. Diese sind über einen QR-Code im Schulbuch oder auf den Internetseiten der Verlage zu finden.

Kontakte halten - auf dem virtuellen Weg

Gerade weil persönliche Kontakte momentan zu kurz kommen, ist es wichtig, diese digital aufrecht zu erhalten. So können Kinder etwa über Skype mit den Freunden quatschen oder regelmäßig mit den Großeltern über WhatsApp telefonieren.

Nichts wie raus ins Grüne

Wenn der Schwimmkurs und das Handballtraining gestrichen sind, sollten Kinder auf anderem Weg zu Bewegung und Frischluft kommen. Bei einem kleinen Spaziergang oder Fangenspielen im Park, Wald oder am Feld können Eltern und Kind gemeinsam den Kopf auslüften. Gesegnet auch, wer einen Garten oder Balkon besitzt: Die positive Wirkung von Frischluft, Sonnenlicht und Gartenarbeit ist sogar wissenschaftlich bestätigt. Zudem kommt man beim Anblick von zwitschernden Vögeln und leuchtenden Frühlingsblühern sehr schnell auf gute Gedanken. Und auch die Kinder lassen sich bestens einbeziehen: Vielleicht ist sogar Platz für ein eigenes kleines Beet? Ansonsten hält auch die kleinste Fensterbank für den Anbau von leckerer, frischer Kresse her.

Gemeinsam aktiv und kreativ werden

Sicher gibt es in jedem Haushalt die eine oder andere Reparatur, die noch zu erledigen ist. Der Keller will entrümpelt und der Kleiderschrank geordnet werden - genau solche Aktionen können jetzt erledigt werden. Und auch gemeinsame Projekte finden nun ausreichend Platz. Wie wäre es etwa mit einem tollen Gemeinschaftsbild für das Wohnzimmer? Oder ein selbst gezimmertes Vogelhäuschen für den Garten? Auch die übrig gebliebenen WC-Papierrollen lassen sich mit etwas Farbe, Papier und Wolle kreativ verarbeiten. Durch solche Aktionen verwertet man nicht nur Abfallprodukte, sondern regt auch noch die Fantasie an. In der Info-Box ist ein simples Rezept für eine selbst gemachte Knetmasse zu finden. Im Internet lassen sich dazu zahlreiche kostenfreie Anleitungen entdecken - etwa auf der kostenlosen Online-Pinnwand „Pinterest“.

Wenn„s doch mal “knallt„

Hand auf“s Herz: Auch wenn man versucht, alles harmonisch ablaufen zu lassen, wird es sich wohl kaum vermeiden lassen, dass es zu Konfliktsituationen kommt. Wichtig ist, Probleme sofort anzusprechen und nicht in sich hineinzufressen. Mit konstruktiven Gesprächen, in denen man dem Gegenüber aufmerksam zuhört, ihn ausreden lässt und nicht verurteilt, sondern seine eigenen Wahrnehmungen und Wünsche mitteilt, lassen sich rasch Lösungen auf Augenhöhe finden.Je wilder die Fetzen geflogen sind, desto wichtiger ist eine anschließende, bewusste Versöhnung. Auf diese Weise lässt sich die Zeit in den vier Wänden sicher gut meistern und sie wird den Familienalltag nicht nur einschränken, sondern sogar bereichern.

Lernhilfen

Eduthek.at

www.legakids.net

www-de.scoyo.com

www.learnattack.de/corona

www.studysmarter.de

Lern-App Anton

 

Duftende Knete selber machen

2 Tassen Mehl

1 Tasse Salz

1 EL Pflanzenöl

2 TL Backpulver

1 – 1,5 Tassen kochendes Wasser

Optional:

einige Tropfen Lebensmittelfarbe

10 – 20 Tropfen ätherische Öle pro 100 g Teig

Zubereitung: Mehl, Salz, Backpulver in einer Schüssel vermischen.Nach und nach kochendes Wasser und Öl zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Gut kneten, bis es nicht mehr klebt. Eventuell noch etwas Mehl dazugeben. Knete in mehrere Portionen teilen.

Optional: Kneteportionen mit unterschiedlichen Lebensmittelfarben einfärben (tropfenweise dazugeben) und mit (echten!) ätherischen Ölen beduften.

Knete luftdicht verschlossen aufbewahren.

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