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Fichtinger: Das Waldviertel braucht Landärzte und kleine Gesundheitszentren

Daniel Schmidt, 10.09.2017 14:34

WALDVIERTEL. Gemeinsam mit Landtagsabgeordneter Margit Göll (ÖVP) und NÖAAB-Gmünd-Bezirksobmann Patrick Layr hat die Waldviertler Nationalrätin Angela Fichtinger (ÖVP) Vorschläge für die Gesundheitspolitik im Waldviertel präsentiert. „Der Erhalt unserer Landärzte im Waldviertel ist mit ein ganz besonderes Anliegen“, erklärt Angela Fichtinger. 

Präsentierten ihre Vorstellung von der Gesundheitsversorgung der Zukunft (v.l.): Margit Göll, Angela Fichtinger und Patrick Layr

Gemeinsam mit anderen Vertretern ländlicher Regionen setzt sie sich für Verbesserungen ein. „Ich freue mich sehr, dass Sebastian Kurz jetzt zwei ganz wesentliche Vorschläge aufgegriffen hat, nämlich Stipendien für die Arzt-Ausbildung in ländlichen Regionen und bessere Kassenverträge für Landärzte, die auf die Unterschiede zur Großstadt Rücksicht nehmen. Wenn ich wieder in den Nationalrat gewählt werde, werde ich mit starker Stimme für die Umsetzung dieser Vorschläge kämpfen“, so Fichtinger.

Ärztezentren am Land

Zusätzlich will sie noch ein neues Thema einbringen: „Ärztezentren für Städte sind gerade in aller Munde. Wir am Land brauchen aber auch kleine Gesundheitszentren, wo anderen Gesundheitsberufe wie Physiotherapeuten oder Ernährungsberater mit den Hausärzten zusammenarbeiten, was sowohl für die Vorsorge wie auch für die Rehabilitation zu Hause wichtig ist.“

Unterstützung dafür erhält die Nationalrätin von der Gmünder Landtagsabgeordneten Margit Göll: „Angela Fichtinger kämpft in Wien erfolgreich für die Anliegen von uns Waldviertlern.“ Auch für den Bezirk Gmünd sei der Erhalt der Landärzte ein wichtiges Thema. „Außerdem brauchen wir unser Landesklinikum Gmünd als großes Gesundheitszentrum in der Region. Dafür kämpfe ich in St. Pölten, damit man dort nicht auf uns vergisst. Was wir brauchen sind Zukunftspläne und konkrete Investitionen, die den Fortbestand unseres Landesklinikums sicherstellen“, so Göll.

Für NÖAAB-Bezirksobmann Patrick Layr ist klar, dass „wir starke NÖAAB-Vertreter in Land und Bund brauchen, die sich für die Gesundheitsversorgung einsetzen.“ Sie seien Garant dafür, dass in der Gesundheitspolitik „nicht kalte Bilanzen sondern soziales Gespür im Mittelpunkt stehen“.


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