Kleinregion Waldviertler StadtLand: Förderung für zwei Filmprojekte
BEZIRK GMÜND. Die Kleinregion Waldviertler StadtLand hat die bereits mehrfach Projekte zum Thema „Jugend trifft Wirtschaft“ erfolgreich umgesetzt. Kürzlich konnten wieder Mittel aus dem NÖ Fonds für Kleinregionen für das Filmprojekt „Jugend trifft Wirtschaft“ sowie das Projekt „Mädchen in die Technik“ genehmigt werden.

„Das „Filmprojekt Jugend trifft Wirtschaft“ sowie das Projekt „Mädchen in die Technik“ in der Kleinregion Waldviertler StadtLand (umfasst die neun Gemeinden Amaliendorf-Aalfang, Brand-Nagelberg, Gmünd, Großdietmanns, Hirschbach, Hoheneich, Kirchberg am Walde, Schrems und Waldenstein) sind zwei von acht Projekten, die wir aktuell aus dem Fonds für Kleinregionen fördern. Mit diesem Förderinstrument unterstützen wir Gemeinden und gemeindeübergreifende Kooperationen wirksam bei ihren Bemühungen, bestmögliche Lebensgrundlagen für die Bevölkerung zu schaffen,“ erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP).
Imagefilm soll Junge mit Betrieben in Kontakt bringen
Bei der Evaluierung stellte sich heraus, dass mehrere Jugendliche nach einer entsprechenden Projektteilnahme eine Lehrstelle in den Partnerbetrieben gefunden haben. Als Folgeprojekt möchte die Region nun mit einem „Filmprojekt Jugend trifft Wirtschaft“ diese guten Beispiele – im Sinne eines Imagefilms – vor den Vorhang holen und somit weiterhin Jugendliche sowie Betriebe der Region miteinander in Kontakt bringen.
Im Rahmen des Schwerpunkts „Jugend trifft Wirtschaft“ wurde auch der Wunsch geäußert, speziell Mädchen an a-typische Berufe heranzuführen. In einem weiteren Projekt „Mädchen in die Technik“ sollen daher gezielt Mädchen der 7. bzw. 10. Schulstufe angesprochen werden, einerseits im Rahmen von Exkursionen in Betriebe, die bereits auf gute Beispielprojekte mit Jugendlichen verweisen können, andererseits mit Schulworkshops an der TU Wien und mit einer Exkursion zu den Infotagen „Frauen in die Technik“.
Fonds für Kleinregionen: Unterstützung und Ansporn
Bis zu 200.000 Euro stehen jährlich für gute interkommunale Projekte bereit, die in zwei Vergabesitzungen an eingereichte Projekte vermittelt werden können. Bewertungskriterien sind dabei unter anderem strategische Relevanz, die Kooperations- und Vernetzungsintensität sowie die Nachhaltigkeit. Dazu Pernkopf: „Wert und Bedeutung eines kleinregionalen Projekts messen wir vor allem daran, wie sehr die Auswirkungen des Projekts den Menschen in der Kleinregion nützen. Es zählen also nicht finanzieller Aufwand oder Leistungsumfang, denn gerade in der Regionalentwicklung sind es oft die kleinen Schritte, die Großes bewirken können. Der Wert eines interkommunalen Projekts ist umso höher, je mehr Menschen davon profitieren können und je nachhaltiger diese positive Wirkung anhalten kann.“


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