Auszeichnung für drei Betriebe aus dem Bezirk Gmünd beim Unternehmer-Preis „move on Waldviertel 2018“
GMÜND – FRIEDERSBACH. Über eine besondere Auszeichnung können sich drei Unternehmen aus dem Bezirk freuen. Sie wurden nun beim Unternehmer-Preis „move on Waldviertel 2018“ geehrt, den der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Niederösterreich (SWV NÖ) und der Verband sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen in NÖ (NÖ GVV) durchführten. Landeshauptmannstellvertreter. Franz Schnabl, SWV NÖ-Vizepräsident Herbert Kraus, NÖ GVV-Bezirksvorsitzender GGR Josef Kromsian aus Zwettl und Christopher Le Roux vom Innovationshub kubator Gmünd zeichneten die Betriebe bei der Preisverleihungs-Gala am 14. November im Hotel Schweighofer in Friedersbach für ihre Leistungen aus.

Den ersten Platz in der Kategorie Jungunternehmer erreichte das Unternehmen ATC Components aus Gmünd von Bernd Tagwerker und Manuel Antoni. Das Unternehmen hat sich auf die Auftragsabwicklung für Metallkomponenten spezialisiert. Es plant und konstruiert aber auch Prototypen aus 3D-Kunststoffdruck.
Ebenfalls den ersten Preis, und zwar im Bereich der innovativen und nachhaltigen Betriebe, gewann die WIR Nordwälder GmbH aus Harmannstein, vertreten von Markus Gutmeier, Andreas Pirker und Michael Hahn. Das Unternehmen ist auf die Herstellung des natürlichen Gleichgewichts in unseren Böden ausgerichtet. Dabei setzt es vorwiegend auf regenerative Mikroorganismen. Diese werden selbst produziert und vertrieben.
Sascha Hofmann aus Gmünd steht mit seinem Unternehmen Babybär Kollektion für liebevolle Babyprodukte und Accessoires. Er wurde mit dem dritten Preis in der Kategorie Einpersonenunternehmer ausgezeichnet.
„Die kleinen und mittleren Unternehmen stärken mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität die gesamte Region“, erklärte Franz Schnabl in seiner Festrede: „Von den ausgezeichneten Klein- und Mittelbetrieben geht eine enorme Innovations- und Leistungskraft aus, die von großem Wert für die Region und die Konsumenten ist. Die Digitalisierung und eine leistungsfähige Dateninfrastruktur bieten nun die Chance, neue Arbeitsplätze in ländlichen Regionen zu schaffen.“
„Die KMU und Einpersonenunternehmer sind in ihrer Gesamtheit nicht nur für die meisten Arbeitsplätze verantwortlich, sie beeindrucken auch mit einer riesigen Leistungspalette. Es wäre nicht nur wichtig, sondern auch gerecht, dass sie steuerlich entlastet und sozial besser abgesichert werden“, forderte Herbert Kraus.
Josef Kromsian hob die Bedeutung einer engen Partnerschaft zwischen Unternehmen und Gemeinden hervor. „Von den jungen und kleinen Unternehmen gehen kräftige Impulse für die regionale Wirtschaft aus. Im Jahr 2017 wurden im Waldviertel 941 Unternehmen gegründet!“
„In einer ländlichen Region wie dem Waldviertel müssen Gründer besonders unterstützt werden, damit sie ihr vielseitiges Potential nutzen können“, informierte Christopher Le Roux „Aus diesem Grund stellt der kubator für die ausgezeichneten Unternehmen ein wertvolles Beratungspackage für Marketing zur Verfügung.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden