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Hager/Schmid: „Der Countdown zur AK-Wahl läuft – Nächste Woche geht’s mit der Briefwahl los!“

Olivia Lentschig, 12.03.2019 08:00

BEZIRK GMÜND. Beschäftigte in Betrieben ohne eigenen Wahlsprengel wählen automatisch per Briefwahl und bekommen ihre Wahlunterlagen bereits in den nächsten Tagen von der Arbeiterkammer per Post nach Hause geschickt. Jeder Postkasten ist dann eine Wahlurne bis 2. April.

  1 / 2   Der Countdown zur AK-Wahl läuft. NÖAAB-FCG-Spitzenkandidat und Arbeiterkammer-Vizepräsident Josef Hager ruft auf zur Wahlbeteiligung. Fotos: NÖAAB

„Der Countdown läuft! Wir appellieren, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, insbesondere jetzt ab nächster Woche bei der Briefwahl. In Niederösterreich bekommen bereits nächste Woche die Wahlberechtigten ihre Briefwahl-Unterlagen per Post. Wir stellen uns ganz klar gegen den Klassenkampf der FSG. Wir stehen für eine starke Partnerschaft und ein positives Miteinander in der Arbeiterkammer! Also, AK-Brief öffnen, Liste 2 „Volkspartei Niederösterreich NÖAAB-FCG“ wählen und ab die Post! Der nächste Postkasten ist Ihre Wahlurne“, betont Bezirksspitzenkandidat René Schmid, der sich für eine gerechte Steuerreform im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt: „Unser Einsatz gilt einem treffsicheres Steuersystem, um Menschen in unserem Land, die täglich zur Arbeit gehen und Leistung bringen, weiter zu entlasten. Unser Ziel ist es, die Steuer- und Abgabenquote in Richtung 40 Prozent zu senken. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sollen sich auch etwas leisten können, denn wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein!“

Beteiligung am Unternehmergewinn

„Eine langjährige Forderung von uns, ist die steuerliche Begünstigung der freiwilligen Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmensgewinn. Die Mitarbeiterbeteiligung soll künftig sozialversicherungsfrei sein und pauschal mit 25 Prozent endbesteuert werden. Wir fordern außerdem die Erhöhung der Einstiegsgehälter, um so die Lohnkurve zu verflachen. Auch die Zuverdienstgrenze soll von derzeit 730 Euro deutlich spürbar auf 2.000 Euro pro Jahr erhöht werden. Wir setzen uns ein für mehr mobile Arbeitsplätze, egal ob im Home-Office oder im Co-Working-Space in der Wohnumgebung, sodass in Zukunft mehr Daten und weniger Menschen pendeln! Maßnahmen, die wir beim Thema „Lehre und Fachkräfte“ unterstützen, sind unter anderem die Gleichsetzung des Meisters mit dem Bachelor und die NÖ Lehrlingsoffensive. Diese Attraktivierung der Lehre wollen wir weiter intensiv verfolgen, denn die Werkbank muss gleich viel wert sein wie die Schulbank! In der heutigen Arbeitswelt ermöglichen flexible Arbeitszeiten bei gleichem Arbeitnehmerschutz mehr Freiheit und Freizeit und sorgen für eine bessere Work-Life-Balance. Dafür stehen wir und deshalb setzen wir uns auch für mehr mobile Arbeitsplätze, Sabbaticals und Auszeiten durch ein Zeitwert-Konto ein“, so NÖAAB-FCG-Spitzenkandidat und Arbeiterkammer-Vizepräsident Josef Hager zu den Forderungen.

Im Wahlkampffinale besuchten NÖAAB-Bezirksobfrau LAbg. Margit Göll und Bezirksspitzenkandidat René Schmid viele Firmen um die Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen und aufzugreifen.


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