Toter im Hallstättersee gefunden: 64-Jähriger dürfte bei Radtour in Koppentraun gestürzt sein
BEZIRK GMUNDEN. Ein herrenloses, hochwertiges E-Bike löste am 24. Mai kurz nach Mittag eine Suchaktion nach seinem Besitzer aus; dieser konnte jedoch nur mehr tot im Hallstättersee gefunden werden - der 64-Jährige dürfte im Zuge einer Radtour ausgerutscht und ins Wasser gestürzt sein.

Radfahrer informierten gegen 12 Uhr die Polizei über das herrenlose E-Bike, welches sie in Winkl auf dem Wanderweg zur Koppenbrüllerhöhe gefunden hatten. Die Beamten suchten daraufhin den unmittelbaren Nahbereich sowie den Bereich des Koppentalradweges in Richtung Obertraun ab.
Hubschrauber sowie Rettungshund im Einsatz
In der Nähe des Fahrrades wurde im Gras ein magnetischer Sonnenbrillenaufsatz einer optischen Brille gefunden, woraufhin die Wasserrettung Hallstatt und die FF Obertraun zur Suche alarmiert wurden. Auch ein Mantrailer-Hund der Rettungshundebrigade sowie der Hubschrauber Libelle Linz kamen zum Einsatz.
Toter wurde im Hallstättersee gefunden
Gegen 14.28 Uhr wurde der leblose Körper des verunfallten Radfahrers im Hallstättersee im Bereich „Landbettler“ durch die ÖWR Hallstatt gefunden und geborgen. Bei der Totenschau durch eine Gemeindeärztin stellte sich ein Polytrauma als vermutliche Todesursache heraus.
Wahrscheinliche Todesursache: Sturz in die Koppentraun
Die Beamten gehen davon aus, dass der 64-Jährige aus dem Bezirk Liezen möglicherweise zur Koppentraun hinabsteigen wollte, ausrutschte und in den Fluss stürzte, der ihn aufgrund der derzeit herrschenden Wassermassen mitriss und er in weiterer Folge an seinen Verletzungen verstorben ist.


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