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Als Bergretter kamen, lag er in der Hängematte: vermeintlicher Bergsteiger in Not wollte nur am Traunstein campen

Online Redaktion, 16.07.2023 15:17

GMUNDEN. Ein vermeintlicher Bergsteiger in Not entpuppte sich Samstagnachmittag am Traunstein als Camper. Als Polizei und Bergrettung zu ihm aufstiegen, lag er gerade in einer Hängematte.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Alarm geschlagen hatte der Fahrer eines Elektrobootes am Traunsee. Er beobachtete, wie am Traunstein mehr als eine Stunde lang ein Mann im unwegsamen Gelände augenscheinlich planlos hin- und herging. Was der besorgte Bootsfahrer nicht ahnte: Besagter Mann, ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck, wollte auf dem Felsvorsprung über Nacht campieren und baute gerade sein Lager auf.

Aufgrund der Schilderungen, wegen der man nicht ausschließe konnte, das es sich um einen Bergsteiger in Not handelte, stiegen Bergretter und ein Alpinpolizist auf den Traunstein auf. Gleichzeitig wurde der Polizeihubschrauber alarmiert. Als die Bergretter und der Alpinpolizist beim 26-Jährigen ankamen, lag der gerade in einer Hängematter, die er am Felsen montiert hatte. Er berichtete den Einsatzkräften von einem Vorhaben, diese ließen den Mann an Ort und Stelle und flogen schließlich mit dem Polizeihubschrauber zurück ins Tal.


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