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BAD GOISERN AM HALLSTÄTTERSEE. Drei Feuerwehren mussten am Mittwoch einen schwer zugänglichen Brand im alpinen Gelände bekämpfen, der nur mit Unterstützung von Hubschraubern und der Bergrettung gelöscht werden konnte.

Symbolfoto: Belish-stock.adobe.com
Symbolfoto: Belish-stock.adobe.com

Drei Feuerwehren mussten am Mittwoch einen schwer zugänglichen Brand im alpinen Gelände bekämpfen, der nur mit Unterstützung von Hubschraubern und der Bergrettung gelöscht werden konnte. Nahe des Zwölferkogels wurde auf einer Seehöhe von rund 1.600 Metern ein Feuer entdeckt, das einen erheblichen Aufwand an Personal und Material erforderte. Die größte Herausforderung stellte die extrem steile und felsige Lage des Brandortes dar. Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie notwendige Löschgeräte und Wasser konnten lediglich mithilfe von Hubschraubern der Polizei und des Bundesheeres mittels Seilwinden in das unwegsame Gelände transportiert werden. Bevor die eigentliche Brandbekämpfung beginnen konnte, mussten Mitglieder der Bergrettung mehrere Seilsicherungen im Steilgelände anbringen, an denen die Löschmannschaften gesichert wurden. Die Löscharbeiten erwiesen sich als äußerst kräftezehrend und langwierig, da sich das Feuer teilweise tief in den Boden ausgebreitet hatte. Die Einsatzkräfte mussten, stets am Seil gesichert oder hängend, den Boden mühsam umgraben, um Glutnester zu löschen. Erst in den späten Nachmittagsstunden konnten die Arbeiten eingestellt und alle Mannschaften sowie Geräte wieder ins Tal gebracht werden. Zur Sicherheit erfolgten anschließend noch gezielte Wasserabwürfe durch einen Hubschrauber des Bundesheeres über der Brandstelle, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. 


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