Abenteuerausflug in Gmunden endete für Jugendliche mit Bergrettungseinsatz
GMUNDEN. Ein 15-jähriger Linzer und ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land fuhren Dienstagfrüh nach Gmunden und gingen zum Badeplatz am Ende der Traunsteinstraße. Nachdem sie dort ihren Tag verbracht hatten, suchten sie eine neue Herausforderung und folgten dem Verlauf eines ausgetrockneten Bachbetts.

Das Bachbett führt vom Ufer des Traunsees immer steiler werdend in westliche Richtung in den sogenannten Teufelsgraben, der im weglosen, felsdurchsetzten Steilgelände endet.
Vor den Felswänden stehend, entschlossen sie sich weiter hochzuklettern um von oben die Aussicht auf den See zu genießen.
Orientierung verloren
Um 20.20 Uhr kontaktierte der 16-Jährige telefonisch seinen Vater, dass sie sich in einer Schlucht am Traunstein befinden würden. Sie hätten auch die Orientierung verloren und würden Hilfe benötigen.
Der Vater setzte gegen 20.50 Uhr den Notruf ab, woraufhin die Bergrettung und Alpinpolizei Gmunden alarmiert wurden. Die beiden Jugendlichen waren für die Einsatzkräfte telefonisch nicht mehr erreichbar. Der Vater konnte jedoch den Live-Standort des Mobiltelefons seines Sohnes sehen und den Einsatzkräften übermitteln.
Sicher ins Tal geleitet
Die Retter stiegen auf und konnten die beiden Jugendlichen um 21.30 Uhr im brüchigen Steilgelände auf einem Vorsprung sitzend lokalisieren. Da sie keine dem Gelände entsprechend geeignete Ausrüstung mitführten wurden sie mit Helmen, Lampen und Klettergurten ausgestattet. Sie wurde ca. 30 Meter abgeseilt und am „kurzen Seil“ gesichert ins Tal gebracht.








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