Gasaustritt in Bad Ischl: Hauptleitung bei Bauarbeiten beschädigt
BAD ISCHL. Bei Grabungsarbeiten in der Kaiser-Franz-Josef-Straße in Bad Ischl ist am Dienstag, 3. November, eine Gashauptleitung erheblich beschädigt worden. Durch den massiven Gasaustritt kam es zu einem Einsatz mehrerer Organisationen und zu Verkehrsbehinderungen in der Stadt.

Die Hauptfeuerwache Bad Ischl wurde um 10.03 Uhr alarmiert. Nach einer Erkundung der Lage und einer Rücksprache mit dem anwesenden Personal ließ Einsatzleiter Hannes Stibl den unmittelbaren Gefahrenbereich absperren. Anschließend wurden die Absperrschieber der Gasleitung anhand der Lagepläne geschlossen, sodass kein weiteres Gas austreten konnte.
Sorge um Ausbreitung über den Kanal
Da im Bereich der Einsatzstelle Abwasserleitungen erneuert wurden, bestand zunächst die Befürchtung, dass sich das Gas über den Kanal ausbreiten könnte. Weitere Feuerwehreinheiten wurden nachalarmiert und der Absperrbereich auf einen Radius von 100 Metern erweitert.
Im Gefahrenbereich lagen unter anderem Wohnhäuser, Gaststätten, die Therme, ein Hotel, eine Bank und die Ischler Stadtpfarrkirche. Geschäfte wurden evakuiert.
Messungen geben Entwarnung
Fachpersonal des Gasnetzbetreibers und des Reinhalteverbandes führte Messungen im Kanalnetz durch. Dabei zeigte sich, dass sich das Gas nicht über das Kanalnetz ausgebreitet hatte. Die beschädigte Gasleitung konnte repariert werden.
Die Absperrmaßnahmen führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Bad Ischl. Gegen 11.45 Uhr war der Einsatz beendet.
Neben der Hauptfeuerwache Bad Ischl standen die Feuerwachen Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein, Reiterndorf und Sulzbach im Einsatz. Außerdem waren die Bundespolizei, die städtische Sicherheitswache, der städtische Wirtschaftshof, der Reinhalteverband, das Rote Kreuz und der zuständige Gasnetzbetreiber beteiligt.








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