Traditionelle Kripperl und ein neuer Blick auf das Thema Familie
GMUNDEN. Die Krippenausstellung im K-Hof Kammerhof Museum begeistert heuer – neben traditionellen Darstellungen – auch mit modernen Glas- und Keramikkrippen.

Das Kammerhof Museum besitzt eine der größten Krippensammlungen Oberösterreichs. Entsprechend vielfältig sind die jährlichen Krippenausstellungen.
Heuer wird die Schau um Familien-Krippen von Marlene Schröder ergänzt. Schröder, die in Allhaming lebt und seit vielen Jahren Mitglied im Kunstforum Salzkammergut ist, sattelte erst vor 15 Jahren auf ihre heutige Domäne um: Glaskunst und dabei vor allem auf die Fusion-Technik, das ineinander Verschmelzen verschiedenfärbiger Gläser. Gezeigt werden zehn freistehende Glas-Krippenbilder sowie mehrere keramische Krippen und Glas-Engel. Ihre „Familien-Krippen“ spiegeln die Gegensätze im Familienleben, so Schröder: „Einerseits geht es um die wohltuende, hilfreiche Geborgenheit, die der Familienverband als kleinste soziale Einheit bietet. Andererseits kann er zu einer Enge und einem sozialen Gefangensein führen. So kann die persönliche Entwicklung wunderbar gefordert und gefördert, aber auch eingeengt werden. Viel Positives steht manchem Negativen im Lebensraum Familie gegenüber.“
Die Krippenausstellung ist bis 30. Jänner geöffnet, die Künstlerin ist am 26. und 30. Dezember sowie am 6. und 9. Jänner jeweils von 10 bis 12 Uhr vor Ort.


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