Fotobuch „Chimera“ verbindet Gmunden mit Griechenland
GMUNDEN. Die Gmundner Fotografin Mona Lorenz präsentiert am Donnerstag, 28. Mai, abends in der Villa Toscana ihr neues Fotobuch „Chimera“. Das Werk ist das Ergebnis eines künstlerischen Langzeitprojekts, das sie über mehrere Jahre hinweg immer wieder auf die griechische Insel Syros geführt hat.

Im Mittelpunkt des Fotobuchs stehen Aufnahmen von verlassenen Gebäuden und Räumen, die einst bewohnt waren. Die Bilder zeigen Architektur, die auf den ersten Blick still wirkt, zugleich aber Spuren vergangener Lebensgeschichten sichtbar macht. Dabei geht es der Fotografin vor allem um eine künstlerische Auseinandersetzung mit Erinnerung, Zeit und Vergänglichkeit.
Förderung
Für das Projekt erhielt Lorenz kürzlich eine Förderung der oberösterreichischen Landeskultur. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen persönlicher Wahrnehmung und kollektiver Erinnerung und laden dazu ein, eigene Assoziationen entstehen zu lassen.
Bedeutender Veranstaltungsort
Als Veranstaltungsort wurde bewusst die Villa Toscana gewählt. Das historische Gebäude weist architektonische Bezüge zu Griechenland auf. „Sie erinnert an eine griechische Villa – deshalb ist dieser Ort die perfekte Kulisse für die Präsentation meines Buches“, erklärt Lorenz. Mitgeplant wurde es vom Architekten Ernst Ziller, der später in Griechenland zahlreiche Bauwerke realisierte – auch auf Syros, wo Lorenz fotografierte.
Weitere Infos
Bei der Präsentation sprechen Simone Barlian und Josef Aigner über das Buch. Ergänzt wird der Abend durch musikalische Beiträge sowie kulinarische Kleinigkeiten. Das Buch kann vor Ort erworben werden. Weitere Informationen zum Buch unter chimera.monalorenz.at


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