Ausstellung von Mama Frida mit dem Titel „Raufig“ in Ohlsdorf
OHLSDORF. Die Künstlerin Mama Frida zeigt noch bis Anfang Dezember im Gemeindeamt Ohlsdorf ihre Ausstellung mit dem Titel „Raufig“.

Mama Frida ist in der Region bereits als Musikerin bekannt und tritt auf so manchen Bühnen auf, zuletzt bei der Pride in Bad Ischl. Doch nicht nur musikalisch lebt sie ihre Kreativität aus, sondern auch in Bildern.
Aufwendiges Entstehen
Bei der Vernissage berichtete die Künstlerin, wie aufwendig das Entstehen ihrer Kunstwerke sei und dass jedes Bild ein Unikat sei. Die Werke in Gel-Drucktechnik können zu den Öffnungszeiten im Gemeindeamt in den nächsten drei Monaten betrachtet und auch erworben werden.
„Raufige“ Ausstellung
Das Dialektwort „raufig“ (beziehungsweise umgangssprachlich abgeleitet von raufen oder rau), wie sie ihre Ausstellung betitelt, bedeutet wild, ungestüm, rauflustig oder robust und unangepasst. Es beschreibt im bairisch-österreichischen Raum Gegenstände, Kunst oder Verhaltensweisen, die nicht glatt, sanft oder geschönt sind, sondern Ecken, Kanten und eine spürbare, rohe Energie besitzen. Genauso ist sie und genauso fordert sie vor allem Frauen auf, wild und ungestüm zu sein und sich nicht alles gefallen zu lassen.
„Die junge Künstlerin kommt aus Ebensee und hat dringend eine Möglichkeit gesucht, ihre Werke zu präsentieren, ebenso wie ihre Botschaft. Ich bin von jungen Menschen begeistert, die mit Mut und Entschlossenheit in ihre Zukunft blicken und andere gerne auf ihrem Weg mitnehmen möchten. Ich hoffe, dass noch viele in unser Gemeindeamt kommen und vielleicht mit dem Kauf eines Bildes ihren Weg unterstützen“, sagt Bürgermeisterin Inés Mirlacher (SPÖ).








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