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GMUNDEN. Das Oberösterreichische Landesverwaltungsgericht hat die Einwände dreier Anrainer abgelehnt und die eisenbahnrechtliche Baugenehmigung für die StadtRegioTram Gmunden-Vorchdorf bewilligt.
 

Nach dem Urteil des Landesverwaltungsgerichtshofes steht der Realisierung der Stadtregiotram in Gmunden - Vorchdorf rechtlich nichts mehr im Wege. Foto: Verein Pro Straßenbahn Gmunden

Die Anrainer hatten unter anderem Schäden an Gebäuden befürchtet, Gutachten vermisst und dem Projekt das öffentliche Interesse abgesprochen. Das Gericht schloss sich ihren Argumenten jedoch nicht an. Der genaue Wortlaut der Entscheidung kann im Internet unter www.lvwg-ooe.gv.at abgerufen werden.

Befürworter beruhigt

„Dem Baubeginn für die nächste Bauetappe am 2. September steht damit nichts mehr im Wege“, so der für öffentlichen Verkehr zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SPÖ). Da das Gericht auch die ordentliche Revision mittels Vorstellung vor dem Verwaltungsgerichtshof ausgeschlossen hat, kann das Projekt ohne rechtliche Risiken weitergeführt werden.Auch Stern & Hafferl Verkehr-Geschäftsführer Günter Neumann ist naturgemäß erleichtert: „Die Rechtssicherheit für das Projekt ist mir ganz wichtig, damit sich alle Beteiligten jetzt auf die eigentliche Herausforderung, nämlich den Bau, konzentrieren können.“

„Mit dem Gerichtsspruch haben wir einen fixen Projektzeitplan, auf den sich Anrainer, Innenstadtbetriebe und Stadtbesucher verlassen können. Jetzt gilt die volle Konzentration der ordentlichen Projektsabwicklung“, betont Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP)..

Kritiker entäuscht

Enttäuscht zeigte sich Reinhold Kassmannhuber, Sprecher der der SRT-kritischen Bürgerinitiative „Neustart für Gmunden“, über das Urteil: „ Wir werden versuchen, das Projekt politisch zu stoppen.“

Bauphase 2 beginnt im September

Ab September wird die Umgestaltung des Franz Josef-Platzes in Angriff, auch der Neubau der Traunbrücke steht noch im Herbst an. Verstärkte Marketingmaßnahmen sollen vor allem die Innenstadtbetriebe während der rund zweijährigen Bauzeit entlang der Trasse unterstützen


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