„Frauen in Bewegung“ machen ihr Vereinsheim zur Galerie
GMUNDEN. Gerlinde Strapek machte Ende des Vorjahres den Anfang. Nun ist Helene Benedict an der Reihe. Der VErein “Frauen in Bewegung“ will mit „Kunst im FiB“ Künstlerinnen aus der Region ein Forum bieten, sich durch Kunst inspierieren lassen – und lädt zum geselligen Beisammensein.

„Kunst soll den Raum zum Leben bringen“, meint Doris Hafellner. Als Obfrau des Vereins „Frauen in Bewegung“ (FiB) freut sie sich über die vor wenigen Monaten gestartete Kunst-Initiative: „Ich sehe das als Inspirations-Quelle, wenn man in einem Raum mit Kunst arbeitet“, so Hafellner.
Gemütliches Zusammensein mit Kunst
Die Bilder werden jeweils für drei Monate in den FiB-Räumlichkeiten ausgestellt. Einmal in diesem Zeitraum findet ein geselliges Zusammensein mit Snacks und Getränken statt, bei dem auch die Künstlerin anwesend ist. Am Freitag, 27. Jänner, ab 17 Uhr, gibt Helene Benedict Einblick in ihr Schaffen.
„Unsichtbares sichtbar machen“
Nachdem das Gestalten von Kachelöfen mit Fayancemalerei für sie körperlich zu anstrengend wurde, gestaltet sie nun fantasievolle – und auch die Fantasie anregende – Collagen. Dafür verwendet Benedict auf ihren Reisen gesammelte Sande, Federn und andere Materialien. „Es ist mir ein Vergnügen, zu versuchen, mit materiellen Dingen Unsichtbares sichtbar zu machen – zum Beispiel Fabelwesen, denn das Unsichtbare ist die wahre Realität und die Quelle alles Sichtbaren“, ist die Künstlerin überzeugt.
Zu sehen sind die Bilder zu den Öffnungszeiten des FiB (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr in der Esplanade 23/Lehengasse 2), bei den Veranstaltungen und nach telefonischer Vereinbarung (unter 07612/77447).


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