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GMUNDEN. Der heurige strenge Winter war auch für die Schwäne eine Herausforderung. Aber auch Angelhaken und Traunseetram-Leitungen gefährden das inoffizielle Wahrzeichen Gmundens.

Foto: Weihbold
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Die Gmundner Schwäne werden weniger: Anfang des Jahres zählte die Initiative Bird-Life nur noch 41 Schwäne im Traunsee. Zum Vergleich: In den Neunzigerjahren wurden alleine an der Esplanade noch über 120 Exemplare gesichtet.

Flache Uferzonen fehlen

Was genau die Ursache des Rückganges ist, steht nicht eindeutig fest. Mit ein Grund dürfte der Rückgang der flachen Uferzonen sein. Die Wassertiere brauchen solche Bereiche, um sich das Gefieder zu putzen und als Futterfläche – vor allem für die Küken.

Gefahr durch Angelhaken 

Den Bestand der Gmundner Schwäne zu erhalten, ist das Ziel der Initiative „Schwanen-Herz Gmunden“. Brigitte Sammer, die die Initiative mit Unterstützung des Umweltausschusses betreibt, will dabei auch auf andere Gefahren für die Gmundner Markenzeichen aufmerksam machen. So werden immer wieder Schwäne durch Angelhaken am Schnabel oder im Hals verletzt, Angler sollten daher im Uferbereich abgerissene Haken aus dem Wasser holen, appelliert Sammer.

Oberleitungen für Schwäne „unsichtbar“

Als Gefahr hätten sich auch die Oberleitungen der Straßenbahn über die Brücke erwiesen; vier Schwäne seien in den letzten Monaten verletzt, einer getötet worden. Der Umweltausschuss spricht daher mit den Bahnbetreibern über die Anbringung beweglicher Markierungslaschen an den Leitungen.

NMS-Schüler stellten Futtersackerl zusammen

Auch der heurige kalte Winter stellte eine Herausforderung dar. Unterstützung für die Tiere brachten Schüler der zweiten Klassen der NMS Traundorf, die aus Sachspenden knapp 1.000 Futtersackerl zusammenstellten. Unter Anleitung ihrer Lehrerinnen Manuela Kolb und Isabella Mitterer verpackten sie rund 165 Kilogramm Mais und Biokörner. Die Sackerl sind gegen eine Spende beim Tourismusbüro, beim Würstelstand Gruber und bei der Bürgerservicestelle erhältlich. Neben Mais und Biogetreide ist auch grüner Salat zur Fütterung der Schwäne geeignet, erklärt Brigitte Sammer.

„Brot macht Schwäne krank“

Eines sollte man jedoch unterlassen: „Bitte füttern Sie kein altes Brot oder Gebäck, das macht die Schwäne krank.“

Schwanen-Herz Telefon zur Meldung kranker oder verletzter Tiere:

0676/4780200


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