Laakirchner Filmemacher präsentiert ersten Dokumentarfilm

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Recherche: Reinhard Forstinger (l.) mit Übersetzer und orthodoxem Abt Foto: Forstinger
Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 14.06.2019 16:21 Uhr

LAAKIRCHEN. Einer ganz neuen Herausforderung hat sich der Laakirchner Reinhard Forstinger in der Pension gestellt: Der ehemalige Besitzer des Moorbades Gmös präsentiert mit „Heimat auf Zeit“ seinen ersten Dokumentarfilm.

Sein Rüstzeug holte sich Forstinger in der Met Film School in Berlin. Bei einer Reise nach Georgien entstand schließlich die Idee für eine Dokumentation: „Tuschetien ist ein Juwel, ein Hochland auf 2.300 bis 2.500 Metern Höhe, nur sehr schwer zu erreichen – und mit ganz besonderen Menschen, die noch nach archaischen Riten leben“, erzählt Forstinger.

Wildromantische Natur, hartes Leben

In seinem Film, der nun nach drei Jahren Arbeit seine Premiere feiert, begleitet der Laakirchner die Hirten durch den nur wenige Monate währenden Sommer und spiegelt ihr Gesellschaftsleben, das im zweitägigen Dorffest seinen Höhepunkt findet, wider. Einzigartige Aufnahmen der wildromantischen Natur, Szenen aus dem harten Arbeitsalltag der Hirten und filmische Charakterstudien verbinden sich mit der authentischen Musik des Kelaptari Chores zu einem fesselnden Ganzen.

Fürs georgische TV interviewt

Die Dreharbeiten sorgten übrigens auch in Georgien für Furore: „Ich wurde für eine Sendung im Staatsfernsehen interviewt“, erzählt Reinhard Forstinger.

Premiere mit georgischen Gästen im Kino Gmunden

Zur Premiere am Samstag, 29. Juni, ab 19.30 Uhr im Stadttheater Gmunden reisen auch Gäste aus Georgien an – darunter die Hauptprotagonistin des Films. Ein Trailer ist auch auf www.reinhard-forstinger.com zu sehen. Eintrittskarten zu fünf Euro gibt es im Kino und im Moorbad Gmös.

 

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