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GMUNDEN. Insgesamt 1.500 Tonnen Material kamen beim Felssturz von Traunstein vor wenigen Wochen in Bewegung. Untersuchungen ergaben nun, dass eine Sprengung notwendig ist. Diese wird laut dem Geologen Günter Moser bereits morgen (28. August) erfolgen. 

Morgen finden im Bereich des Traunstein-Felssturzes Sprengarbeiten statt. Foto: Weihbold
Morgen finden im Bereich des Traunstein-Felssturzes Sprengarbeiten statt. Foto: Weihbold

Vor rund zwei Wochen kam es im Bereich der Mairalm-Forststraße zu einem Felssturz. Experten ermittelten nun mittels Drohnen und Steinschlagsimulator, welche Steine noch herunterfallen könnten. Heute fiel der Entschluss, eine Sprengung durchzuführen.

Teil der Felsen wird in die Landschaft „eingearbeitet“

Vor allem ein einzelner, 300 Tonnen schwerer Stein muss mittels Sprengung zerkleinert werden, zusätzlich wird auch ein Hydraulikhammer eingesetzt, wie der Geologe Günter Moser erklärt. Anschließend wird ein Teil des tonnenschweren Gestein mittels Lkw abtransportiert - zunächst in ein Zwischenlager der Bundesforste im Bereich „Unterm Stein“. Größere Brocken sollen wieder in die Böschung eingearbeitet werden und werden als Barriere für weitere Steinschläge dienen, so Moser.

„Sperre unbedingt einhalten“

Auch nach Abschluss der Sprengungen ist die Strecke bis auf weiteres nicht begehbar, die Arbeiten werden noch länger andauern, betont der Experte. Er rät dringend dazu, die bestehenden Sperren im Bereich der Mairalm-Forststraße einzuhalten. 


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