100. Einsatz der „Heli-Tankstelle“

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 18.10.2020 08:01 Uhr

SCHARNSTEIN. Ausgesprochen gut genutzt wird die „Heli-Tankstelle“ der FF Scharnstein: Der Tankversorgungswagen TVW JetA1 kam bereits hundert Mal zum Einsatz.

Die FF Scharnstein ist einer von zehn Flughelfer- und Waldbrandstützpunkte in Oberösterreich. Vor etwas mehr als drei Jahren wurde hier ein Helikopter-Tankstützpunkt eingerichtet. Seither steht der knapp 1000 Liter fassende Kerosin-Tank auf Anhängerbasis zur Verfügung, um vor allem den Polizeihubschrauber „Libelle Linz“ bei Einsätzen im Bereich Totes Gebirge und Salzkammergut zu unterstützen. Weil dadurch Tankflüge zum nächstgelegenen Flugplatz (Salzburg, Linz) entfallen, können Einsätze bei Waldbränden, Suchaktionen oder Bergungen nun wesentlich effektiver gestaltet werden.

38.700 Liter Kerosin getankt

War man zunächst von fünf bis sieben Tank-Einsätzen pro Jahr ausgegangen, so wird der Tankversorgungswagen mittlerweile rund 30 Mal pro Jahr genutzt. Insgesamt wurden bereits 38.700 Liter Kerosin getankt. Bei einer Flughelfer-Weiterbildung der Waldbrand- und Flughelferstützpunkte Oberösterreichs in Rosenau am Hengstpass erfolgte nun die 100. Betankung des Polizeihubschraubers.

Rasche Reaktion ist im Einsatzfall besonders wichtig

Für die FF Scharnstein bedeutet dies zusätzlich zum normalen Einsatzgeschehen eine Herausforderung, die jedoch von den ausgebildeten Waldbrandspezialisten und Flughelfern bis jetzt problemlos bewältigt werden konnte. Bei einer Anforderung durch die Landeswarnzentrale ist besonders eine rasche Reaktion wichtig, damit die Betankung jederzeit entweder am Flugplatz Scharnstein oder am Einsatzort erfolgen kann. Auch bei Sucheinsätzen in der Nacht durch Polizei-Hubschrauber mit Wärmebildkamera kam der Tankstützpunkt bereits mehrmals zum Einsatz.

Kooperation der Einsatzorganisationen

Der Leiter der Flugeinsatzstelle Linz, Chefinspektor Thomas Langthaler, zeigt sich hocherfreut über die Effektivität des Tankstützpunktes. FF-Kommandant Florian Huemer sieht die Unterstützung der Flugpolizei im Rahmen des seit 27 Jahren bestehenden Waldbrandstützpunktes in Scharnstein als wichtige Kooperation innerhalb der Einsatzorganisationen.

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