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GMUNDEN. Im Zuge der Radwege-Offensive „Radstern“, einer Verbesserung des Radwegenetz in der Region, wurde nun ein wesentliches Teilstück fertig gestellt. Die erste Etappe, des mit interessanten Schautafeln bestückten Themenwegs entlang der Pferdeeisenbahn wurde verlegt und von dem bisherigen Gehweg in einen, der Norm entsprechenden, Rad- und Wanderweg verwandelt. 

V.l.: Günter Neumann (Geschäftsführer Stern & Hafferl Verkehr), Peter Slattenscheck (Vorstand Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf AG), Gudrun Grafinger (Familie Grafinger, „Moar im Weyer“), Bgm. Stefan Krapf (Bürgermeister Gmunden), StR. Wolfgang Sageder (Mobilitätsstadtrat Gmunden). (Foto: Tóth)

Der bisher geschotterte Gehweg wurde auf Geh- und Radwegbreite, also 2,5 Meter, gebracht. Auf den 350 Metern zwischen dem Übergang bei der „Kerschbaumer Reib“ (Plattform mit Kutsche) und der Hochmüllergasse wurde der Weg auf die andere Seite der Geleise der Traunseetram verlegt. Ohne der Schienenquerungen erhöht sich nun auch die Sicherheit. Ebenso ein positiver Nebeneffekt für die Anrainer: Das „Pfeifen“ der Tram ist dort nun nicht mehr notwendig.

„Radfahren ist in den letzten Jahren in und um Gmunden zu einem Mobilitätsboom geworden. Wir tragen dem Rechnung und sorgen, wo es nur immer geht, für bessere Infrastruktur, auch für Fußgänger. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten, deren Kompromiss- und Hilfsbereitschaft dieses schwierige erste Teilstück überhaupt ermöglicht hat“, freut sich Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder. Ermöglicht wurde das wichtige Radwegprojekt der Stadt Gmunden durch einen Grundstückstausch zwischen der Familie Grafinger, vulgo „Moar im Weyer“ und der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf AG. Die Gesamtkosten von 258.000 Euro trägt die Stadtgemeinde, wobei Bund und Land Fördermittel bereitstellen.

Bürgermeister Stefan Krapf: „Der gezielte Ausbau des Radwegnetzes ist eine ganz wesentliche Facette in der Verkehrs- und Mobilitätspolitik sowie der klimafreundlichen Orientierung der Stadt Gmunden. Mit der Errichtung des Pferdeeisenbahn-Radweges haben wir einen weiteren wichtigen Akzent für die Gmundner Bürgerinnen und Bürger, aber auch für unsere zahlreichen Urlaubsgäste gesetzt. Die Stadtpolitik wird diesen eingeschlagenen Weg weiter konsequent und beharrlich fortsetzen.“

„Mit diesem Projekt konnten wir einen kleinen Beitrag zum geplanten Ausbau des Radstern leisten. Aktuell eignet sich der neue Gehweg hervorragend für einen Spaziergang – von der Hochmüllergasse direkt bis zu Laudachseestraße. Perfekt auch in Kombination z.B. mit einer Fahrt mit der Traunseetram“, so Günter Neumann, Geschäftsführer von Stern & Hafferl Verkehr dazu.

Im Endausbau ist geplant, Radfahrern und Fußgängern einen Weg anzubieten, der abseits der stark befahrenen Landesstraße, landschaftlich reizvoller und mit weniger Höhenmetern verläuft.


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