Übersiedlung beinahe abgeschlossen

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Außen ist der Neubau an das alte „Auingerhaus“ angelehnt, die Ausstattung ist optimal auf einen modernen Lehr- und Forschungsbetrieb eingerichtet. (Foto: Alex Arnberger)
Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 10.05.2021 18:45 Uhr

GRÜNAU. Die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle (KLF) bezieht derzeit ihr neues Zuhause. Am 8. Juni findet die offizielle Eröffnung statt, derzeit wird die Bibliothek übersiedelt.

Lange Jahre war die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle der Universität Wien im „Auingerhaus“ untergebracht. Nun zieht sie in ein neues Gebäude am Gelände des Cumberland Wildparks. „Die neue Infrastruktur ermöglicht Spitzenforschung im Bereich Verhaltens- und Kognitionsbiologie und bietet Unterkunft und Arbeitsraum für die nächsten Generationen von Verhaltensforschern“, freut sich die Leiterin der Universitäts-Forschungsstelle, Sonia Kleindorfer über das Projekt, an dem Land OÖ, Universität Wien und Naturtierpark GmbH beteiligt sind.

„Erfolgsstory“ Waldrapp

Das KLF führt langfristige Feldforschung an frei fliegenden Vögeln des Wildparks durch, um mehr über ihr Verhalten zu erfahren. Neben den berühmten Graugänsen – Nachkommen der Population, an der schon Konrad Lorenz forschte – wird auch mit Raben und dem gefährdeten Waldrapp gearbeitet. Dieser ist „ist eine echte Comeback-Story“, wie Sonia Kleindorfer erzählt: „In einem Programm, das von unserem früheren Direktor Prof. Dr. Kurt Kotrschal ins Leben gerufen wurde, zog die KLF Eier aus dem Tiergarten Schönbrunn auf und half, die erste frei fliegende Waldrapp-Kolonie in Europa nach 300 Jahren zu etablieren!“

Mitforschen erwünscht

Interessierten bieten KLF-Mitarbeiter regelmäßig geführte Touren an. Wer sich an der Forschungsarbeit beteiligen möchte, für den gibt es die Citizen-Science Projekte, etwa über die App „Forschen im Almtal“ oder die Plattform „Zooniverse“. Jeden Sommer nehmen an die 200 Kinder und Jugendliche im Alter vom 5 bis 18 Jahren an die „KinderUniAlmtal“ teil.

In der Forschung will man künftig vermehrt auf ökologische und genetische Themen eingehen, so Kleindorfer. Ziel ist, neben den Kernaufgaben Forschung und Lehre vermehrt auch die „Third Mission“ der Universität Wien zu erfüllen: die gewonnenen Erkenntnisse in Gesellschaft und Wirtschaft einzubringen.

Infos: https://klf.univie.ac.at

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