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GRÜNAU. Mit einem Festakt wurde das neue Gebäude der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) für Verhaltens- und Kognitionsbiologie der Universität Wien eröffnet. Der moderne Neubau befindet sich auf dem Gelände des Cumberland Wildparks Grünau, langjähriger Partner der Forschungsstelle, und vereint zeitgemäße Infrastruktur mit zusätzlichem Raum für Wissenschaft und Vermittlungsaktivitäten für Interessierte.

V.l.: Präsident des Betreibervereins des Cumberland Wildpark Grünau Johann Vielhaber, Leiterin der Konrad Lorenz Forschungsstelle Sonia Kleindorfer, Rektor der Universität Wien Heinz Engl, Bundesminister Heinz Faßmann, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Vizerektorin der Universität Wien Regina Hitzenberger und LH-Stv. Manfred Haimbuchner bei der Eröffnung des neuen Gebäudes der Konrad Lorenz Forschungsstelle Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer

Ermöglicht wurde der Neubau dank der Initiative des „Betreibervereins des Cumberland Wildpark Grünau“ und der Unterstützung durch das Land OÖ und die „Herzog von Cumberland Stiftung“. Die offizielle Eröffnung erfolgt im Beisein von Bundesminister Heinz Faßmann, Landeshauptmann Thomas Stelzer, dem Rektor der Universität Wien, Heinz Engl, sowie Johann Vielhaber, Präsident des Betreibervereins des Cumberland Wildpark Grünau und Sonia Kleindorfer, Leiterin der Konrad Lorenz Forschungsstelle.

„Fester Bestandteil der österreichischen Forschungslandschaft“

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann: „Seit ihrer Errichtung 1973 ist die Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal ein fester Bestandteil der österreichischen Forschungslandschaft und Beispiel einer gelungenen Kooperation zwischen Behörden, privaten Förder/innen und universitärer Forschung. Die hier beheimatete, nobelpreisgekrönte Forschung ihres Namensgebers rückte die wissenschaftliche Verhaltensforschung ins internationale Rampenlicht.“ Faßmann gratuliert „zu der seit beinahe 50 Jahren gelebten Praxis, wissenschaftliche Exzellenz in der Grundlagenforschung in konkrete Handlungen und Maßnahmen zu übersetzen, die wesentlich zur gedeihlichen Entwicklung von Natur und Gesellschaft beitragen.“

„Neubau sichert Zukunft dieser weltweit anerkannten Einrichtung“

„Spitzenforschung benötigt nicht nur kluge Köpfe, sondern auch eine moderne Infrastruktur. Durch die Investitionen des Landes wurde diese Spitzenforschung am Standort gesichert. Sie ermöglicht Synergien mit dem Wildpark Grünau, wie auch die aktive Teilhabe der interessierten Öffentlichkeit. Der Neubau des KLF-Gebäudes ist nicht nur ein wichtiges Zeichen für das Forschungsland Oberösterreich, sondern sichert auch weiterhin die Zukunft dieser weltweit anerkannten Einrichtung“, betont Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

„Grünau als Hot Spot der Verhaltens- und Kognitionsbiologie“

Die Zusammenarbeit in Grünau ist auch wichtiger Teil der seit Jahren bestehenden Achse zwischen der Universität Wien und dem Land Oberösterreich, freuen sich Rektor Heinz W. Engl und Vizerektorin Regina Hitzenberger über den Impuls durch die laufenden Investitionen: „Grünau ist und bleibt ein einzigartiger Hot Spot der Verhaltens- und Kognitionsbiologie. Die Forschung vor Ort bezieht auch die Bevölkerung direkt mit ein, z.B. über Kooperationen mit Schulen“.

„Meilenstein für die gesamte Region“

Vom Nutzen für die Region ist auch Johann Vielhaber, Präsident des Betreibervereins des Cumberland Wildpark und treibende Kraft bei der Rettung des Wildparks und dem Neubau des Gebäudes der Konrad Lorenz Forschungsstelle, überzeugt: „Seit 2012 ist die KLF offiziell eine Core Facility der Universität Wien. Ein Meilenstein, der von unschätzbarem Wert für die gesamte Region ist.“

„Erkenntnisse an die nächste Generation weitergeben“

Die Leiterin der Konrad Lorenz Forschungsstelle, Sonia Kleindorfer, bedankt sich bei allen lokalen, regionalen, landes- und bundesweiten Partnern für deren unermüdliche und nachhaltige Unterstützung und hebt die Zukunftsvision der Konrad Lorenz Forschungsstelle hervor: „Wir setzen die wissenschaftliche Erkundungsreise ins innere Gefüge der Natur voller Zuversicht und Elan fort und werden die gewonnenen Erkenntnisse an die nächste Generation weitergeben.“


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