Mehrere Corona-Hotspots im Bezirk Gmunden

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 20.10.2021 08:13 Uhr

BEZIRK GMUNDEN. Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen im Bezirk Gmunden ist in den vergangenen Tagen stark angestiegen. Neben Bad Goisern und Bad Ischl ist derzeit auch Grünau besonders stark betroffen. Insgesamt sind - betrachtet man das Ages-Dashboard - mit Stand vom 20. Oktober, 8 Uhr früh, 446 Personen im Bezirk Gmunden als infiziert gemeldet.

Da die Ages nur die Zahlen der Bezirke auflistet, muss man für die Situation in den einzelnen Gemeinden auf die Zahlen der Bezirkshauptmannschaft Gmunden zurückgreifen. Die aktuellsten Stände gibt es hier vom 18. Oktober. Hier werden für Bad Goisern 86 Infektionen gemeldet und für Bad Ischl 120. Das Liachtbratln dürfte hier einer der Ausgangspunkte sein.

Auch Gmunden (42 Betroffene) sowie Scharnstein und Laakirchen (jeweils 38) melden derzeit höhere Stände. Etwas über 20 Infektionen gibt es in Vorchdorf, Altmünster und Ebensee, um die zehn sind es in Pinsdorf, Hallstatt, Ohlsdorf und Gosau. Jeweils zwischen zwei und sechs Menschen mit positivem Coronatest sind in den Gemeinden Gschwandt, Kirchham, Obertraun, Roitham, St Konrad und Traunkirchen gemeldet.

Grünau: Polit-Diskussion als Ausgangspunkt

Besonders stark war der Anstieg in den letzten Tagen auch in Grünau: In der 2.000 Einwohner-Gemeinde sind derzeit 65 Personen als infiziert gemeldet, die Zahlen steigen weiter. Hier dürfte die Infektionswelle mit einer politischen Veranstaltung am 8. Oktober zusammenhängen. Bürgermeister Wolfgang Bammer (ÖVP) und sein Herausforderer Klaus Kramesberger (SPÖ, er hat die Wahl später gewonnen) hatten vor der Stichwahl zu einer gemeinsamen Diskussion geladen.

Sie sind beide ebenfalls infiziert und in Quarantäne, ebenso wie der Scharnsteiner Bürgermeister Rudolf Raffelsberger, der im Publikum gesessen hatte. Alle drei haben einen milden Verlauf. Auch zahlreiche weitere Diskussionsgäste wurden positiv getestet.

„Alle Maßnahmen eingehalten“

Wie Bammer - er ist noch bis 2. November im Amt - gegenüber der OÖN betonte, seien bei der Veranstaltung alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten worden, inklusive 3G-Nachweis und Registrierung. Dies habe auch die Arbeit des Krisenstabes in der Bezirkshauptmannschaft erleichtert, der die Besucher rasch kontaktierte und Quarantänemaßnahmen ergriff.

„Ich habe mich bei Bezirkshauptmann Alois Lanz persönlich für die hervorragende Arbeit seines Teams bedankt“, so der bereits genesene Bammer gegenüber den OÖN. Es sei nun wichtig, die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um die Infektionszahlen rasch zu senken.

Bammer ist so wie sein Scharnsteiner Amtskollege Rudolf Raffelsberger gegen das Coronavirus geimpft. Beide gehen davon aus, dass ihre Krankheitsverläufe auch deshalb so mild waren.

 

 

 

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