„Manchmal vermisse ich den typisch oberösterreichischen Schmäh“

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 27.10.2021 16:35 Uhr

LAAKIRCHEN/ZÜRICH. Seit zweieinhalb Jahren ist Stefan Fischereder im Außenwirtschaftscenter Zürich für den Bereich Technologie und Innovation verantwortlich. Tips hat mit dem 30-jährigen Laakirchner gesprochen.

Als „Botschaft für Unternehmen“ beschreibt Stefan Fischereder das WKO-Außenwirtschaftscenter in Zürich: „Wir unterstützen österreichische Unternehmen in der Schweiz, etwa bei Fragen rund um Steuern oder Gesetze. Was wir auch viel machen – jetzt nach Corona wieder –, sind Delegationsreisen von Politikern und Wirtschaftstreibenden zu innovativen Schweizer Betrieben“, erzählt Fischereder.

Der Laakirchner ist Innovationsbeauftragter für internationale Technologiekooperationen und arbeitet unter anderem mit dem Teilchenbeschleuniger-Zentrum Cern in Genf und der Elite-Universität ETH-Zürich zusammen: „Da kommen immer wieder spannende Projekte heraus“, erzählt er.

„Andere Plätze als nur Laakirchen kennen lernen“

In die Schweiz gekommen ist Fischereder, weil er „immer schon andere Plätze als nur Laakirchen kennen lernen wollte“, wie er mit einem Schmunzeln meint. Nach der HTL-Matura in Vöcklabruck studierte er Wirtschaftswissenschaften an der JKU in Linz und machte ein Auslandssemester in Spanien. Weitere Stationen führten den Laakirchner nach Zypern, Mailand und Padua.

In Zürich gefällt ihm der perfekt funktionierende öffentliche Verkehr – „man braucht kein Auto“ – und die zielstrebigen Leute „mit Handschlagqualität“. Gewöhnungsbedürftig sei aber der etwas andere Humor: „Manchmal vermisse ich schon den typisch oberösterreichischen Schmäh“, erzählt Fischereder.

Reichlich dafür entschädigt wird der begeisterte Bergsteiger mit der Schweizer Bergwelt: „Die Dimensionen etwa mit dem Matterhorn sind schon ganz anders als daheim.“ Und auch die kulturelle Vielfalt seiner Gastheimat hat es ihm angetan: „Wir haben hier in einem Land, das halb so groß ist wie Österreich, drei Sprachregionen. Und sie alle haben unterschiedliche Kulturen und eine andere Lebensweise. Es ist wie eine Europareise im Kleinen.“

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