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EBENSEE. Der einstimmige Gemeinderatsbeschluss bezüglich des Projektes „Community Nursing“ war erfolgreich. Ebensee ist nun eine von 31 oberösterreichischen Gemeinden, die es geschafft haben, beim Pilotprojekt dabei zu sein.

Katharina Panzl-Piontek, Bettina Furlan, Franziska Zohner-Kienesberger, Doris Kasberger, Ingrid Sturm, Sandra Huber, Elke Wurmhöringer, Ursula Daxner, Christa Tatar (v. li.) (Foto: Hörmandinger)

Ermöglicht wurde der Beschluss durch die Ausarbeitung des Projektantrages durch ein 10-köpfiges Team, bestehend aus Gemeinderats-Mitgliedern und Privatpersonen. Das Projekt läuft nun bis Ende 2024 und wird im Rahmen des österreichischen Aufbau- und Resilienzplanes umgesetzt und von der EU finanziert.

Gesucht werden daher diplomierte Gesundheit- und Krankenpflegepersonen, die Freude an dieser beratenden, unterstützenden und vermittelnden Tätigkeit mitbringen.

Neben den herkömmlichen Gesundheitseinrichtungen soll in Ebensee der Fokus in Zukunft auch darauf gerichtet werden, dass sich die „Community Nurse“ vermehrt für die Gesundheitsförderung der Bevölkerung einsetzt. Sie besucht die Menschen nach deren Zustimmung zu Hause und berät die Personen kostenlos und individuell. Künftige Pflege- und Betreuungsaufgaben werden besprochen sowie gesundheitliche und hauswirtschaftliche Versorgung unter Einbeziehung der persönlichen Wohnsituation, wie auch die Vermittlung zu gut erreichbaren Teilhabe-Angeboten (Seniorentreffen, Bewegungsangebote, Veranstaltungen, attraktive Kurse) abgeboten.

 Das Interesse an der Gesunderhaltung der pflegenden Angehörigen und den zu Pflegenden steht an erster Stelle. Weiters wird Augenmerk auf die Vernetzung zwischen Gemeinde, Hausärzten, Apotheken, Schulen und allen Gesundheitsberufen gelegt.

Unsere älteren Menschen verdienen eine qualitativ hochwertige Betreuung, um Wohlbefinden und Lebensqualität aufrechterhalten zu können. Dazu gehört, den pflegenden Angehörigen ein umfangreiches Wissen durch spezielle Beratung und Unterstützung zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Angehörigen optimal pflegen zu können.

Auch Familien mit schwierigen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise psychischen Erkrankungen, sollen zukünftig die Beratungsleistungen der „Community Nurse“ in Anspruch nehmen können und dadurch eine Erleichterung an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfahren.


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