GMUNDEN. Gegen die neuen Parkgebühren am Traunstein-Umkehrplatz protestierten am 24. April die Alpinen Vereine und die betroffenen Hüttenwirte. Seit Anfang April kostet das Parken auf dem Umkehrplatz am Ende der Traunsteinstraße 25 Euro für einen Tag.

Der Alpenverein Gmunden, Obmann Andi Hengstberger, mit 2000 Mitgliedern, die Naturfreunde Gmunden, Obmann Kurt Kramesberger, die Naturfreunde Salzkammergut, Vorsitzender Manfred Spitzbart mit 5.200 Mitgliedern, Mary Purer, Wirtin Moaralm, Gerald Auinger, Wirt Gmundnerhütte und Roman Leithner, Wirt Traunsteinhaus, fordern mit dieser Protestaktion einhellig und nachdrücklich ein „faires Verkehrskonzept“.
„Die derzeitige Situation ist keine Lösung, sondern Abzocke und eine Provokation für die alpinen Vereine, „ brachte Manfred Spitzbart als Sprecher der Gegner der derzeit gültigen Parkordnung am Fuße des Traunsteins seinen Unmut zum Ausdruck.
De alpinen Vereine und die betroffenen Wirte bekennen sich zu einer Verkehrsberuhigung, fordern einen Transfer per Bus oder Schiff zu moderaten Preisen, wollen einen Fahrradverleih einrichten, bestehen vehement auf Änderung der derzeitigen Gebühren am Umkehrplatz und sprechen sich für eine moderate Vergebührung der gesamten Traunsteinstrasse aus.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden
25.04.2022 09:20
wir können Gmunden durchaus auch meiden
Der aus unserer Sicht mehr als pappige Auftritt des Bürgermeisters mit der Aussage, die Sache sei im Gemeinderat beschlossen und so zusagen zementiert, ist offensichtlich der aktuelle Stil, wie man mit Steuer zahlenden Mitbürgern "fährt". Wie oft wurden in der Politik einschließlich der Kommunen schon eklatante Fehl-Entscheidung getroffen, die dann doch noch überarbeitet werden mussten? Wir können Gmunden künftig auch ganz gut meiden und unsere Geld in der Gastronomie von Seewalchen ausgeben,