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BAD ISCHL/WIEN. Für die Sendung „Confirm.Humanity“, die Digitalisierung aus einer menschlichen Perspektive behandelt, wurde das Freie Radio Salzkammergut (FRS) mit dem renommierten Eduard-Ploier-Preis in Wien ausgezeichnet.

v.l.: Keiler, Stammler, Samhaber (Foto: Katharina F.-Roßboth)
v.l.: Keiler, Stammler, Samhaber (Foto: Katharina F.-Roßboth)

Die Sendereihe „Confirm.Humanity“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Wissenschaft/Bildung. In der Sendung werden unterschiedliche Aspekte von Digitalisierung aus einer menschlichen Perspektive betrachtet. Dabei geht es etwa darum, wie sich die digitale Transformation auf gesellschaftliche Bereiche auswirkt. Expertinnen und Experten lieferten dafür ihr Fachwissen aus den Themengebieten Bildung, Gleichberechtigung, Informatik und Medien. „Wie es in Freien Radios so gelebt wird, sind wir offen und mit viel Experimentierfreude an die Gestaltung dieser Sendereihe herangegangen und haben versucht, möglichst viele Perspektiven abzudecken. Umso schöner, dass sie so gut angekommen ist“, freut sich FRS-Sendungsgestalterin Magdalena Stammler.

Gleich zwei Gründe zur Freude

Am 12. Jänner wurden die „Radiopreise für Erwachsenenbildung“ im Wiener Radiokulturhaus verliehen. Für das FRS gab es gleich zwei Mal Grund zur Freude: Neben „Confirm.Humanity“ erhielten sie auch für den Sendeschwerpunkt, den alle 14 Freien Radios in Österreich gemeinsam gestalten, den Preis in der Kategorie „Sendereihen/Themenschwerpunkte“. Unter dem Titel „Who cares? Arbeit feministisch betrachtet“ betrachteten die jungen FRS-Sendungsmacherinnen Ida Wührer und Johanna Kramer etwa die ungleich verteilte Care-Arbeit und weibliche Altersarmut.

Episoden noch zum nachhören

Der Radiopreis der Erwachsenenbildung wird jährlich von den zehn Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) verliehen. Neun der 18 Nominierungen stammten diesmal aus den verschiedenen Freien Radios in Österreich. Das FRS freute sich besonders über die Auszeichnung mit dem Preis in der Kategorie Wissenschaft/Bildung. Auf der Homepage des FRS können alle zehn Episoden von „Confirm.Humanity“ nachgehört werden. Auch den prämierten gemeinsamen Themenschwerpunkt der Freien Radios, „Who cares? Arbeit feministisch betrachtet“, findet man dort zum Nachhören.


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