Start für „Arena der Menschenrechte“

Daniela Toth Tips Redaktion Daniela Toth, 20.03.2023 11:04 Uhr

ROITHAM. Im Zuge der Kulturhauptstadt 2024 widmet sich der Kulturerbeverein Traunfall dem Thema Demokratie und Menschenrechte. Die Gestaltung des Themenweges hat schon begonnen.

Mit dem EU-Projekt „Arena der Menschenrechte“ möchte der Kulturerbeverein Traunfall die Bevölkerung, die Vereine und Schulen für die Thematik sensibilisieren. Ein zentraler Punkt dabei ist die Gestaltung des bereits bestehenden, fünf Kilometer langen Rundweges mit zehn Stationen, die auf die 30 Artikel der UN-Erklärung der Menschenrechte hinweisen. Die Stationen werden von verschiedenen Gruppen gestaltet:

  • Die Schüler der Handelsakademie Lambach gestalten einen „Eyecatcher“ beim Start des Themenweges und darüber hinaus auch die Übersichtstafel im Bereich Traunfall als Start- und Endpunkt. Auch das einheitliche Designen der Tafeln vor den einzelnen Stationen wurde übernommen. 4 Schülerinnen der HAK schreiben ihre wissenschaftlichen Matura-Arbeiten zum Projekt. Eine Spendenaktion ist geplant.
  • Die Schüler der Modeschule Ebensee werden eine Station zum Themenkreis 1 „Menschenwürde“.
  • Die Mittelschule Laakirchen arbeitet mit der Kunstuniversität Linz zusammen. Diese Bildungseinrichtungen werden zusammen die Station zum Themenkreis 2 „Frieden“ Dabei wird ein Viadukt der Österreichischen Bundesbahnen zum „Friedenstor“.
  • Die Schüler der HTL Vöcklabruck werden die Station zum Themenkreis 3 „Freiheit“.
  • Die Mädchen und Burschen der Landjugend Laakirchen und Roitham am Traunfall werden die Station zum Themenkreis 4 „Familie“.
  • Auch das Innenministerium und die Landespolizeidirektion Oberösterreich sind beim Projekt dabei. Die Sicherheitsakademie Oberösterreich wird die Station zum Themenkreis 5 „Gesetz schützt“.
  • Die Schüler des Realgymnasiums Lambach werden sich mit dem Themenkreis 6 „Demokratie“ direkt vor dem Gemeindeamt Roitham am Traunfall beschäftigen.
  • Die Pensionisten und die Senioren aus Roitham am Traunfall machen gemeinsam bei diesem Projekt mit. Die Vereine werden parteiübergreifend die Station zum Themenkreis 7 „soziale Sicherheit“ Die ersten Umsetzungsarbeiten beim Siedlerheim Roitham am Traunfall sind bereits im Gange.
  • Das Agrarbildungszentrum Salzkammergut wird ein Kunstwerk zum Themenkreis 8 „Sicherheit.
  • Die Schüler der HTL Bau und Design in Linz werden die Station zum Themenkreis 9 „Bildung und Kultur“.
  • Die Schüler der Mittelschule Stadl-Paura bearbeiten zusammen mit den Absolventen der HTL Wels den Themenbereich 10 „Leben“. 

Christoph Ransmayr liest

Neben dem thematischen Rundweg beinhaltet das aus Mitteln von LEADER geförderte Projekt auch Vorträge, Workshops und Diskussionen zur Menschenrechts-Thematik. Die Gemeinden Desselbrunn und Roitham am Traunfall planen verschiedene Kooperationen im Rahmen des Projekts.

Groß ist die Freude, dass der weltberühmte Roithamer Schriftsteller Christoph Ransmayr für eine Dichterlesung im Gasthaus Forstinger zugesagt hat.

Demokratie und Menschenrechte gehen alle an

Projektleiter Robert Hasenauer erklärt die Bedeutung des Projekts: „Vor allem durch die Krisen der letzten Jahre sind die Begriffe Demokratie und Menschenrechte auch medial in den täglichen Sprachgebrauch zurückgekehrt. Menschenrechte haben wir von Geburt an. Sie sind deshalb wichtig, weil es uns umso besser geht, je besser die Menschenrechte entwickelt sind. Fällt auch nur ein Bereich weg, so verletzt uns das sehr. Ein Beispiel dafür waren die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise.

Der Staat ist verpflichtet, die Menschenrechte zu schützen. Es hat aber auch der Einzelne die Pflicht, am Gelingen dieses gesamtgesellschaftlichen Projektes mitzuwirken. Die Freiheit des Einen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“

Erste Stationen werden im Sommer eröffnet

Die meisten Vorbereitungsarbeiten beginnen im Sommer 2023. Dann werden auch die ersten Stationen errichtet und feierlich eröffnet. Bis Ende 2023 sollten alle Skulpturen aufgestellt sein. Nach der Aufstellung der Übersichts- und Wegtafeln erfolgt eine Anbindung mittels QR-Code, wo sich der Besucher mittels seines Smartphones nähere Informationen zu jeder Station in deutscher und englischer Sprache einholen kann.

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