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GMUNDEN. Nach der Premiere im Vorjahr veranstaltete die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde des Großmärtyrers Georg, Gmunden/Vöcklabruck, auch heuer ihr Epiphaniefest mit der großen Wasserweihe am Rathausplatz in Gmunden. Erzpriester Nikola Pantic weihte nach der Liturgie das Wasser, anschließend gingen trotz der kalten Temperaturen mehrere Männer in den See. Auch drei Kinder aus der Ukraine, zwei Buben und ein Mädchen, nahmen teil.

  1 / 11   Das Bad im kalten See ist einer der Höhepunkte des Epiphaniefestes in der serbisch-orthodoxen Kirche. (Foto: Hörmandinger)

Nach der Heiligen Liturgie, die Erzpriester Nikola Pantić hielt, versammelten sich die Gläubigen auf dem Stadtplatz. Pater Nikola weihte das Wasser im See und lud die mutigsten Gemeindemitglieder ein, in den See zu gehen. Trotz der niedrigen Temperatur gingen die elf Teilnehmer aus Serbien und der Ukraine, gefolgt vom Gesang des Epiphanie-Troparions, mit dem Heiligem Kreuz in den kalten See. Sie legten es ins Wasser und tauchten dreimal unter, als Nachahmung der Taufe Jesu am Fluss Jordan, wo sie dabei vom Pater Nikola Pantic gesegnet wurden.

Besonders bewundernswert war die Teilnahme von drei Kindern aus der Ukraine, zwei Buben und einem Mädchen, die diese Tradition auch hier in Österreich bewahren wollten.

Im Vergleich zum letzten Jahr waren diesmal drei Teilnehmer mehr, was auf die Sympathie zur Tradition und allgemeinem Interesse der Gemeindemitglieder hinweist.

Der Erzpriester verteilte anschließend Kreuze an die Teilnehmer und lud alle Anwesenden ein, die Ikone der Erscheinung des Herrn zu küssen und sich mit Weihwasser zu besprengen. 

Zum Schluss dankte Pater Nikola der Gemeinde Gmunden, die diese Feierlichkeit ermöglicht hat, Nenad Radojević, der die Hauptverantwortung für die Organisation der gesamten Veranstaltung trägt, allen Teilnehmern, sowie den Mitgliedern des Kirchenkomitees, die dazu beigetragen haben, diese Veranstaltung zum zweiten Mal in Folge durchzuführen.


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