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ST. WOLFGANG. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte die St. Wolfganger Goldhaubengruppe am Samstag, 4. Mai, ihr erstes Kochbuch, in dem Rezepte von allen Goldhauben-Frauen der Gruppe gesammelt sind.

Illustratorin Maria Schnöll (2.v.l.) mit den Goldhauben-Frauen Franziska Gastberger, Astrid Hinterberger und Beatrix Nemetschke (v.l.). (Foto: Wimmer)

„Mit dem Buch wollen wir ein Stück unserer Geschichte, unserer Heimat und unserer Traditionen weitergeben“, verkündet Elfriede Höplinger, Obfrau der Goldhaubengruppe St. Wolfgang bei der Präsentation des Buches „Das Kochbuch der Goldhauben-Frauen von St. Wolfgang“ am Samstag, 4. Mai. Bei Sonnenschein und vor zahlreichen Gästen – darunter auch die Musikkapelle Mondsee samt einer Pilgergruppe – veranstalteten die Goldhaubenfrauen ein großes Fest am Postplatz von St. Wolfgang. Neben der Präsentation des Buches wurden dabei einige Schmankerl aus dem Buch gekocht, wie etwa Krautfleckerl und Wild-Ragout. Zum Kaffee servierten die Damen einen Apfel-Streusel-Kuchen.

Lieblingsrezepte aus unterschiedlichen Nationen

„Das Kochbuch der Goldhauben-Frauen“ vereint die Lieblingsgerichte der einzelnen Goldhauben-Frauen – und selbstverständlich auch der Goldhaubenmädchen. „Wir Frauen kommen aus verschiedenen Nationen und haben extrem viele verschiedene Lieblingsgerichte, die unsere Mütter und Großmütter früher für uns gekocht haben“. So finden sich im Buch etwa Rezepte zu traditionellen Holzknechtnocken und Cordon Bleu vom Wolfganger Saibling ebenso wie Scottish Shortbread und Burgenländer Kipferl. Auch die Goldhauben-Mädchen durften ihre Lieblingsrezepte im Buch verewigen: So gibt es etwa ein Rezept für Partyschnecken und einen schnellen Schokokuchen „a lá Mama“.

Eine weitere Besonderheit des Buches: Jedes einzelne Rezept wurde für das Buch vorgekocht, vorgekostet und von Fotografin Ursula Bahr schön angerichtet fotografiert. Die Freude über das fertige Buch war den einzelnen Goldhauben-Frauen anzusehen. Höplinger meinte abschließend dazu: „Auch Tränen sind geflossen, weil es natürlich auch stressig war. Aber wir haben zusammengehalten und das wollen wir euch auch weitergeben“.


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