Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BAD ISCHL/INNERES SALZKAMMERGUT. Noch bis 10. Dezember rückt die weltweite Kampagne „Frei leben ohne Gewalt“ die Folgen häuslicher Gewalt an Frauen und Mädchen in den Fokus. Zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens aus Bad Ischl unterstützen den Appell der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut.

"Frei leben ohne Gewalt" (Foto: Chris Guetl)
"Frei leben ohne Gewalt" (Foto: Chris Guetl)

Statistiken zeigen das Ausmaß der Gewalt: Jede dritte Frau in Österreich ist ab 15 Jahren von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Besonders alarmierend ist die Zahl der Frauenmorde, die laut polizeilicher Kriminalstatistik von 19 Fällen im Jahr 2014 auf 42 im Jahr 2023 angestiegen ist. In den meisten Fällen stammen die Täter aus dem familiären oder partnerschaftlichen Umfeld. Auch sexuelle Belästigung und Stalking sind weit verbreitet: Jede vierte Frau ist am Arbeitsplatz betroffen, jede fünfte von Stalking.

Politik und Gesellschaft gemeinsam gegen Gewalt

Bei einer Veranstaltung der Frauenberatungsstelle sprachen sich unter anderem die Bürgermeister von Obertraun Egon Höll und Bad Goisern Leopold Schilcher sowie Vertreter des Salzkammergutklinikums, der öffentlichen Bibliothek Bad Ischl und des Frauenhauses Salzkammergut gegen Gewalt aus. Die Initiative betont, dass häusliche Gewalt nicht nur ein Frauenproblem sei, sondern tief in gesellschaftlichen Strukturen wurzele. Um die Chancengleichheit zu fördern, müssten Kinder früh lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden