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ALTMÜNSTER. Bei der 150. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Altmünster am Freitag im Gasthaus „Urz’n“ am Gmundnerberg zog Kommandant Abschnittsbrandinspektor Christian Gruber Bilanz über das Jahr 2024. Mit insgesamt 153 Einsätzen und mehr als 11.000 geleisteten Stunden waren die Feuerwehrmänner stark gefordert. Besonders hob Gruber die technischen Einsätze, Brandeinsätze und die Arbeit im Hochwasserbereich hervor. Auch im Bereich der Ausbildung wurde intensiv gearbeitet.

Die FF Altmünster versammelte sich zum 150. Mal. (Foto: Peter Sommer Fotopress)
  1 / 92   Die FF Altmünster versammelte sich zum 150. Mal. (Foto: Peter Sommer Fotopress)

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Christian Gruber zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Martin Pelzer und Vizebürgermeister Bernhard Moser aus der Gemeinde Altmünster sowie Abschnittskommandant Brandrat Jürgen Weißmann. Auch Vertreter der Partnerfeuerwehr aus Geiselhöring in Bayern und Kameraden der umliegenden Feuerwehren waren anwesend. Nach dem Totengedenken legte der Kassenführer seinen Bericht vor, der ohne Beanstandungen angenommen wurde. Neue Kassenprüfer wurden im Anschluss bestellt.

Herausfordernde Einsätze im Jahr 2024

Das Jahr 2024 brachte für die Feuerwehr Altmünster ein breites Einsatzspektrum mit sich. Insgesamt mussten vierundzwanzig Brandeinsätze und einhundertneunundzwanzig technische Einsätze bewältigt werden, darunter auch achtundzwanzig Einsätze aufgrund von Elementarereignissen. Dreizehnmal galt es, Menschen aus Notlagen zu retten. Zudem wurden vierunddreißig Wespeneinsätze und neun Öleinsätze durchgeführt. Besonders in Erinnerung blieb ein nicht alltäglicher Einsatz unter dem Stichwort „Brand auf Ausflugsschiff“, der jedoch rasch unter Kontrolle gebracht wurde.

Auch im Bereich der Ausbildung investierte die Feuerwehr Altmünster stark: Fast viertausenddreihundert Stunden wurden für Schulungen und Prüfungen aufgewendet. Mitte des Jahres konnte die Mannschaft zudem die Auslieferung eines neuen Kommandofahrzeugs und eines neuen Tanklöschfahrzeugs feiern, das bereits erfolgreich im Einsatz war.

Nachwuchsarbeit und Ehrungen

Die Feuerwehrjugend in Altmünster entwickelt sich positiv. Derzeit werden insgesamt zwanzig Jugendliche betreut und im Feuerwehrwesen ausgebildet. Bei Wissenstests, Bewerben und Übungen konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Besonders das Jugendlager in Vorchdorf hinterließ bei den jungen Feuerwehrmännern einen bleibenden Eindruck. Ein weiteres Jugendtreffen mit der Partnerfeuerwehr aus Bayern ist in Planung.

Zum Abschluss der Versammlung sprachen auch der Schriftführer, der Zeugwart und der Jugendbetreuer. Beförderungen und Ehrungen für fünfundzwanzig, dreißig und fünfzig Jahre Mitgliedschaft wurden von Bürgermeister Martin Pelzer und Abschnittskommandant Jürgen Weißmann vorgenommen. Kritische Worte richteten die Ehrengäste an die Politik, die laut ihnen oft die Arbeit der Feuerwehr erschwere. Die Versammlung endete mit einer Einladung zum Abendessen durch Bürgermeister Pelzer.


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