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Hallstattstraße: Land Oberösterreich investiert 4,9 Millionen Euro in Brückensicherheit

Thomas Leitner, 28.01.2026 10:18

HALLSTATT. Rund 4,9 Millionen Euro fließen in die Sanierung zweier Brücken auf der Hallstattstraße. Ziel ist mehr Sicherheit, volle Traglast und freie Fahrt ab 2027.

Hallstatt im Salzkammergut (Foto: Tom Leitner)
Hallstatt im Salzkammergut (Foto: Tom Leitner)

Die Hallstattstraße zählt zu den sensibelsten Verkehrsadern Oberösterreichs – landschaftlich spektakulär, technisch anspruchsvoll und täglich stark frequentiert. Nun setzt das Land Oberösterreich ein klares Zeichen: Die Halbbrücke sowie die vorgelagerte Quellenüberbrückung auf der L548 in der Gemeinde Hallstatt werden umfassend instandgesetzt. Dafür stellt das Land rund 4,9 Millionen Euro bereit.

Zwei Brücken, fast 70 Jahre alt

Die beiden Bauwerke verlaufen direkt entlang des Hallstättersees und stammen aus den 1950er-Jahren. Nach Jahrzehnten intensiver Nutzung zeigen sich deutliche altersbedingte Schäden. Tragfähigkeit und Fahrbahnbreite entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, aktuell gilt eine Gewichtsbeschränkung von 14 Tonnen. Diese Einschränkung soll nach Abschluss der Arbeiten vollständig aufgehoben werden.

Technische Sanierung am Seeufer

Kern des Projekts ist die Verstärkung der Tragwerksplatte der rund 120 Meter langen Halbbrücke. Zusätzlich werden die Pfeilerfundamente umfassend saniert und mittels neuer Bohrpfähle im tragfähigen Fels gesichert. Auch die etwa fünf Meter lange Quellenüberbrückung wird erneuert und erhält eine neue Tragwerksplatte auf moderner Pfahlgründung. Ziel ist eine langfristige, stabile und sichere Lösung ohne künftige Einschränkungen.

Bauzeit mit Rücksicht auf Tourismus

Der Baubeginn ist – vorbehaltlich der Genehmigung durch den Oö. Landtag – für Oktober 2026 geplant. Die Fertigstellung soll bis Ende Juni 2027 erfolgen und damit rechtzeitig vor der intensiven Sommersaison abgeschlossen sein. Während der gesamten Bauphase bleibt die Erreichbarkeit für Fußgänger sowie für notwendige Anlieferungen gewährleistet. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit Gemeinde und Tourismusverantwortlichen.

Finanziert wird das Projekt aus dem Instandsetzungsbudget des Landes Oberösterreich für die Jahre 2026 bis 2028.