Atemschutz-Geräteträger erstmals auf Bezirksebene ausgebildet
BEZIRK GMUNDEN. Im Sicherheitszentrum Laakirchen wurde erstmals eine Atemschutz-Geräteträgerausbildung auf Bezirksebene durchgeführt. Der zweitägige Lehrgang stand unter der Leitung von Maximilian Gapp und richtete sich an Teilnehmer aus Feuerwehren des gesamten Bezirks. Insgesamt nahmen 39 angehende Atemschutz-Geräteträger an der Ausbildung teil, die in Theorie und Praxis gegliedert war.
Am ersten Ausbildungstag standen theoretische Inhalte im Mittelpunkt. In mehreren Unterrichtseinheiten wurden Aufgaben, Einsatzgrundsätze und der sichere Umgang mit dem Atemschutzgerät vermittelt. Ziel war es, eine einheitliche Wissensbasis für alle Teilnehmer zu schaffen.
Praxisnahe Ausbildung
Der zweite Ausbildungstag begann mit einer kurzen theoretischen Wiederholung, ehe ein umfangreicher Stationsbetrieb folgte. Dabei wurden die erlernten Inhalte vertieft und praktisch angewendet. Geübt wurden unter anderem Suchtechniken, Menschenrettung, Strahlrohrführung, Schlauchmanagement, der Leitergang mit Atemschutz sowie das richtige Vorgehen bei einem Atemschutz-Notfall.
Abschluss und weiterer Ablauf
Die abschließende Prüfung erfolgt im Rahmen der Abnahme des Atemschutz-Leistungsabzeichens in Bronze, die am Freitag, 13. Februar, stattfindet. Bis dahin bereiten sich die Teilnehmer innerhalb ihrer jeweiligen Feuerwehren weiter intensiv vor. Mit dem neuen Lehrgangsangebot auf Bezirksebene werden die Feuerwehren entlastet und gleichzeitig ein einheitlicher Ausbildungsstandard im gesamten Bezirk Gmunden sichergestellt.
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