EBENSEE. Bunte Fetzenfahnen prägen auch heuer wieder das Ortsbild von Ebensee. Ein während der Coronazeit entstandenes Symbol für den Fasching ist bis heute erhalten geblieben und begleitet die närrische Zeit im Ort.
Ursprünglich als Zeichen in einer faschingsarmen Zeit gedacht, wurden während der Pandemie zahlreiche bunte Fahnen gehisst. Ausgangssperren und Abstandsregeln verhinderten damals Feiern und Umzüge. Die Fahnen erinnerten an die fünfte närrische Jahreszeit und standen zugleich für die Trauer um die verhinderten „ Nationalfeiertage“.
In Ebensee, wo der Fasching traditionell einen hohen Stellenwert hat, wurde dieser symbolische Brauch beibehalten. Auch heuer wehen wieder zahlreiche Fetzenfahnen am Südufer des Traunsees.
Fahnenhissung vor dem Rathaus
Am Wochenende hisste Bürgermeisterin Sabine Promberger gemeinsam mit Bürgermeisterin Ines Mirlacher aus Ohlsdorf, Vizebürgermeisterin Franziska Zohner-Kienesberger, dem Ebenseer Faschingsprinzenpaar sowie Vertretern des Ebenseer Faschingsvereines die große Fetzenfahne vor dem Rathaus.
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