Gmundner Klimaschutzpreis zeichnet engagierte Projekte aus
GMUNDEN. In Gmunden wurde zum dritten Mal der Klimaschutzpreis der Stadt vergeben. Mehrere Initiativen, Projekte und Ideen aus unterschiedlichen Bereichen wurden dabei für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Vortrag von Stefan Hörtenhuber zum Thema „Klimaschutz und Ernährung“. Dabei erläuterte er, welchen Einfluss Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten auf das Klima haben und wo im Alltag Möglichkeiten für klimafreundliche Entscheidungen liegen.
Auszeichnungen für zahlreiche Projekte
Im Anschluss standen die eingereichten Projekte im Mittelpunkt. Einzelpersonen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Unternehmen aus Gmunden hatten zahlreiche Initiativen eingereicht. Die Bewertung übernahm der Klimaausschuss der Stadtgemeinde, zusätzlich konnte die Bevölkerung bei einem Publikumsvoting ihren Favoriten bestimmen.
Anerkennungspreise erhielten Projekte des BRG und BORG Schloss Traunsee, des Gmundner Rudervereins, der HAK Gmunden, von Klaus Reingruber, der Mittelschule Traundorf, der Firma Rauch Furnace Technology, der Stadtwerke Gmunden sowie von Tauchsport Traunsee.
Publikumspreis und Juryauszeichnungen
Der Publikumspreis ging an ein Projekt des Campus Ort der Kreuzschwestern. Dort ermöglicht ein Glashaus Kindern vom Kindergarten bis zum Gymnasium praktische Erfahrungen mit Natur, Technik und nachhaltigen Zukunftslösungen.
Jurypreise des Klimaausschusses erhielten der Kindergarten Traundorf für Hochbeete im Kindergarten, die Polytechnische Schule Gmunden für ein Projekt zur Klimakompetenz sowie das Team Marktplatz für eine Initiative zur Belebung des Marktplatzes.
Vizebürgermeister Ulrike Feichtinger betonte die große Beteiligung: „Die Einreichungen zum Klimaschutzpreis zeigen eindrucksvoll, wie aktiv die Gmundner Zivilgesellschaft im Klimaschutz ist. Die große Bandbreite der Einreichungen bestärkt mich, dass die Beteiligung in den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen angekommen ist: Von Hochbeeten im Kindergarten bis zum betrieblichen Klimaschutz, von ehrenamtlichen Vereinsaktivitäten bis zur Bewusstseinsbildung via App ist alles dabei. Das wollen wir würdigen und anerkennen, denn dieses Engagement gibt Mut und Zuversicht für die Zukunft.“


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