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Konrad Lorenz Forschungsstelle: Millionenprojekt stärkt Grünau als internationalen Hotspot der Verhaltensforschung

Thomas Leitner, 26.03.2026 15:47

GRÜNAU. Forschung auf Top-Niveau, starke Partnerschaften und ein neues Millionenprojekt. Grünau im Almtal rückt noch stärker ins Zentrum der Wissenschaft.

Rudolf Raffelsberger, Didone Frigerio, Petra Sumasgutner, Bernhard Lankmaier, Johann Vielhaber (v. li.) (Foto: ÖVP Salzkammergut)

Die Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal gilt seit Jahrzehnten als international anerkannter Standort der Verhaltensforschung. Beim Besuch am 16. März 2026 verschaffte sich ÖVP-Bezirksobmann Rudolf Raffelsberger ein Bild von aktuellen Projekten und künftigen Entwicklungen – und die haben es in sich.

Forschung mit internationalem Ruf

Die 1973 gegründete Einrichtung der Universität Wien hat sich längst als fixer Bestandteil der österreichischen Forschungslandschaft etabliert. Besonders in der Verhaltens- und Kognitionsbiologie genießt die Einrichtung weltweites Ansehen. Vor Ort informierten die stellvertretenden Leiterinnen Petra Sumasgutner und Didone Frigerio über laufende Arbeiten. Institutsleiterin Sonia Kleindorfer forscht derzeit auf den Galápagos-Inseln.

Die enge Verzahnung von Forschung und Ausbildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Schüler und Studierende lernen hier praxisnah wissenschaftliches Arbeiten – ein entscheidender Baustein für ihre weitere Laufbahn.

Millionenprojekt bringt neue Perspektiven

Ein besonderer Fokus liegt auf der Zukunft: Mit dem geplanten Open Science Center entsteht am Gelände des Cumberland Wildpark Grünau ein neues Zentrum für Austausch und Wissensvermittlung. Rund 1,5 Millionen Euro werden investiert. Bestehende Programme wie KinderUni oder Science Holidays werden ausgebaut, gleichzeitig entstehen neue Formate für internationale Konferenzen und Veranstaltungen.

Unterstützt wird das Projekt maßgeblich vom Land Oberösterreich, das damit gezielt den Wissenschaftsstandort stärkt.

Klare Rolle im Zusammenspiel der Region

Beim Besuch wurde auch die klare Abgrenzung zwischen Forschung und Tourismus betont. Während der Wildpark ein beliebter Besuchermagnet ist, steht die Forschungsstelle für wissenschaftliche Exzellenz. Gleichzeitig funktioniert die Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen reibungslos – ein Zusammenspiel, das den Standort zusätzlich aufwertet.


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