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GMUNDEN. Mit einem außergewöhnlichen Stunt sorgte der oberösterreichische Extremsportler Günter Schachermayr am Grünberg für Aufsehen. Der 48-Jährige aus Steyr trug seine 70 Kilogramm schwere Vespa auf den Baumwipfelpfad-Turm und hofft nun auf einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

  1 / 2   Günter Schachermayr (Mitte) mit seinen Unterstützern am Gipfel des Turms. (Foto: Peter Sommer Fotopress)

Unter einem Ausflug mit der Vespa versteht der Stuntman Günter Schachermayr aus Steyr wohl etwas anderes als die meisten: Er nahm seine „70 Kilogramm schwere Braut“ – eine Vespa PK mit 112 Kubikzentimeter – auf die Schulter und bewältigte den 785 Meter langen, spiralförmigen Aufgang des 40 Meter hohen Baumwipfelpfad-Turms am Grünberg mit sechs Prozent Steigung. Ziel war es, die Strecke in weniger als zehn Minuten zurückzulegen.

Monatelange Vorbereitung

Für den Weltrekordversuch hatte sich Schachermayr monatelang vorbereitet. Doch schon seit einigen Jahren trainiert er seinen Körper für den Extremsport: „Mein Mental-Coach Fanuel hatte ständig am Ganzkörpertrainingsprogramm getüftelt und auch die Ernährung in den letzten drei Jahren für all meine Vorhaben umgestellt und eingestellt. So konnte ich meine ‚Braut‘ auf die Schulter nehmen und mit ihr den langen Weg auf den Baumwipfelturm schaffen“, schilderte Schachermayr.

Kurze Schwierigkeiten

Nach rund zwei Dritteln musste der Stuntman kurz pausieren. Durch das Gewicht der Vespa machten sich Schmerzen und Schwindel bemerkbar. Trotzdem setzte er den Versuch fort und erreichte schließlich erschöpft, aber innerhalb der angepeilten Zeit die Spitze des Turms.

„Schon Mitte der Strecke fingen meine Waden zu ziehen an, die Schmerzen in der Schulter und Wirbelsäule nahmen mit jedem Meter zu und ich musste schon all meine Kräfte mobilisieren, um diesen Kraftakt vollenden zu können“, so Schachermayr nach dem Kraftakt. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinem Team, seiner Familie und den Verantwortlichen des Baumwipfelpfades für die Unterstützung.

Hoffnung auf Weltrekord

Nun werden die Aufnahmen und Unterlagen an Guinness World Records geschickt. Dort wird von einer Fachjury geprüft, ob der Versuch offiziell als Weltrekord anerkannt wird.


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