Neue Schulküche in Bad Ischl setzt auf Nachhaltigkeit
BAD ISCHL. Mit dem neuen Schulcampus Reiterndorf startet ab August 2026 auch ein innovatives Küchenprojekt.

Die neue Schulküche wird künftig als „Zero Waste Kitchen“ vom Bildungszentrum Salzkammergut geführt und verbindet nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung mit sozialer Integration und Qualifizierung.
Im Mittelpunkt steht ein ressourcenschonendes Konzept: Verarbeitet werden regionale und saisonale Lebensmittel, gekocht wird bedarfsgerecht über ein digitales Vorbestellsystem. Überschüssige Speisen sollen weiterverwertet oder dem „Offenen Kühlschrank Bad Ischl“ zur Verfügung gestellt werden.
Gleichzeitig bietet das Projekt Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt die Möglichkeit zur Qualifizierung und sozialpädagogischen Begleitung.
Unterstützt wird die Entwicklung der Speisepläne vom Ischler Koch Christoph „Krauli“ Held, der seine Erfahrung in die Gestaltung moderner und nachhaltiger Schulgerichte einbringt. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Just Transition Fund der Europäischen Union, des Landes Oberösterreich sowie des Arbeitsmarktservice.
Bürgermeisterin Ines Schiller sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für den neuen Schulcampus: „Wir verbinden Nachhaltigkeit, Bildung und soziale Verantwortung an einem gemeinsamen Standort im neuen Schulcampus Reiterndorf. Besonders wichtig ist mir dabei, dass die Stadtgemeinde Bad Ischl auch weiterhin die Essenspreise stützt, damit gesundes und hochwertiges Essen für alle Schüler:innen leistbar bleibt.“
Stefan Sifkovits, Geschäftsführer des Bildungszentrums, betont: „Mit der „Zero Waste Kitchen“ am neuen Schulcampus Reiterndorf in Bad Ischl schaffen wir bis Ende 2028 für mehr als 50 arbeitslose oder arbeitsmarktferne Personen die Möglichkeit, praktische Berufserfahrung in einer modernen Großküche zu sammeln, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln und wieder nachhaltig am regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gleichzeitig können wir mit diesem innovativen Projekt täglich qualitativ hochwertige Speisen und eine gesunde Jause für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbieten. Durch die konsequente Ausrichtung auf regionale und saisonale Lebensmittel profitieren auch lokale Produzent:innen sowie die regionale Wirtschaft.“


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