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EBENSEE. In der Salinengemeinde Ebensee ist die unterirdische Kraftwerkskaverne, die so groß wie eine Kirche ist, fertig ausgebrochen. Auch am Oberwasserspeicher laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Aktueller Baufortschritt beim Pumpspeicherkraftwerk EbenseeKraftwerkskaverne (Foto: Energie AG)
Aktueller Baufortschritt beim Pumpspeicherkraftwerk EbenseeKraftwerkskaverne (Foto: Energie AG)

Beim Pumpspeicherkraftwerk Ebensee der Energie AG geht sichtbar etwas weiter. In den vergangenen Wochen wurde der Ausbruch der unterirdischen Kraftwerkskaverne abgeschlossen. Derzeit laufen noch Arbeiten zur Sicherung des gewaltigen Hohlraums. Danach rücken Beton und Stahl immer stärker in den Mittelpunkt.

Kaverne so groß wie eine Kirche

Die Dimensionen sind beeindruckend: Die Kaverne ist rund 53 Meter lang, 26 Meter breit und 41 Meter hoch. Damit hat sie in etwa die Größe der Kirche in Ebensee. In den kommenden Monaten sollen die Beton- und Stahlbauarbeiten weiter intensiviert werden.

Auch oberirdisch ist der Baufortschritt inzwischen deutlich zu erkennen. Seit einigen Wochen werden große Stahlbauteile über die Langbathstraße zur Baustelle transportiert. Dabei handelt es sich unter anderem um Rohre mit 3,2 Metern Durchmesser und 14 Metern Länge. Diese werden im Druckstollen positioniert, verschweißt und anschließend außen mit Beton vergossen.

Grüne Batterie für Oberösterreich

Intensiv gearbeitet wird auch im Bereich des Oberwasserspeichers. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf der Gewinnung und dem Einbau von Material für den Hauptdamm. Parallel dazu werden entlang der Forststraßen Leitungen verlegt.

Das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee gilt als zentrales Zukunftsprojekt der Energie AG. Es soll künftig als „grüne Batterie Oberösterreichs“ einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Energieversorgung leisten. Mit einem Investitionsvolumen von fast einer halben Milliarde Euro ist es das bislang größte Einzelvorhaben in der Unternehmensgeschichte der Energie AG.


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