Schutzwaldpatenschaft der Volksschule Bad Goisern
BAD GOISERN. Was im vergangenen Jahr mit dem Pflanzen junger Bäume begonnen hat, wurde heuer fortgesetzt: Die dritten Klassen der Volksschule Bad Goisern besuchten die von ihnen im Vorjahr gepflanzten Bäumchen entlang des Pötschenbaches. Die Aktion ist Teil einer dreijährigen Schutzwaldpatenschaft.

Initiiert wurde das Projekt 2025 von KLAR! Inneres Salzkammergut gemeinsam mit dem Schutzwaldzentrum und der Wildbach- und Lawinenverbauung. Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, bei der nächsten Generation ein Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzwaldes und Naturgefahren zu schaffen.
Die Schüler übernehmen dabei eine besondere Patenschaft: Sie können die Entwicklung „ihrer“ gepflanzten Bäume über drei Jahre hinweg beobachten.
Besuch der gepflanzten Bäume
Beim diesjährigen Besuch zeigte sich, dass sich viele der jungen Bäume sehr gut entwickelt haben. Andere hingegen hatten deutlich mehr zu kämpfen.
„Der trockene und heiße Sommer stellte die jungen Pflanzen vor große Herausforderungen. Nicht alle Bäumchen haben das vergangene Jahr überstanden. Auch das gehört zur Realität einer nachhaltigen Schutzwaldbewirtschaftung. Einen stabilen und widerstandsfähigen Schutzwald aufzubauen, braucht Zeit, Geduld und Pflege“, sagt Alexandra Mayr, Managerin von KLAR! Inneres Salzkammergut. Trotz einiger Ausfälle war die Freude bei den Kindern groß, denn sie konnten sehen, was aus ihrer Pflanzaktion geworden ist.
Einblick in den Gefahrenzonenplan
Ein weiterer Programmpunkt war der Gefahrenzonenplan der Wildbach- und Lawinenverbauung. Die Schüler lernten, was es mit den verschiedenen Gefahrenzonen und Bereichen auf sich hat und welche Bedeutung diese für Menschen und Siedlungsräume haben.
„Naturgefahren wie Wildbäche und Lawinen lassen sich nicht immer verhindern – umso wichtiger sind vorausschauende Planung, geeignete Schutzmaßnahmen und ein gesunder, stabiler Schutzwald“, weiß Valerie Oswald vom Schutzwaldzentrum.








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