Großes Herz im Laudachtal: Benefiz-Frühschoppen für zwei kranke Kinder
GSCHWANDT. Ein Fest voller Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft: Beim dritten Laudachtaler Benefiz-Frühschoppen wurde für zwei schwer kranke Buben gesammelt.

Wenn Herbert Huemer, besser bekannt als „Bindermann“, zum Benefiz-Frühschoppen lädt, ist im Laudachtal ordentlich etwas los! Auch bei der dritten Auflage verwandelte sich sein Anwesen in einen großen Treffpunkt der Hilfsbereitschaft. Zahlreiche Besucher feierten, genossen und spendeten für zwei Familien, die im Alltag vor großen Herausforderungen stehen.
Gemeinsam für Julian und Jakob
Bereits zum dritten Mal stellte Huemer mit zahlreichen freiwilligen Helfern ein beeindruckendes Fest auf die Beine. Im Mittelpunkt standen diesmal der fünfjährige Julian Windischbauer aus Scharnstein und der 13-jährige Jakob Ennser aus St. Konrad. Beide Buben sind gesundheitlich schwer eingeschränkt und benötigen eine intensive, kostenaufwendige Betreuung.
Für die Besucher gab es Grillköstlichkeiten, Getränke, Kaffee und Kuchen – alles gegen freiwillige Spenden. Auch Florian Werner, bekannt als „Floro“, unterstützte die Aktion kostenlos mit seinem Kaffee-TucTuc.
Volles Festzelt und beste Stimmung
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt sorgten die Traunstoamusi, die Wagnradlmusi aus Gschwandt und Gaudimax Karl Baumgartner für ausgelassene Stimmung. Sämtliche Künstler verzichteten auf ihre Gage.
Auch zahlreiche Ehrengäste, darunter Nationalrätin Elisabeth Feichtinger und Bürgermeister Stefan Krapf, ließen sich das Fest nicht entgehen. Ein Traktorkonvoi und Fahrten in luftige Höhen mit einem Fahrzeugkran sorgten für zusätzliche Attraktionen.
Veranstalter überwältigt vom Andrang
„Es ist gewaltig, was sich da bei mir daheim abspielt, mit dem habe ich nie gerechnet“, freute sich Herbert Huemer. Sein besonderer Dank galt den freiwilligen Helfern, Sponsoren und Besuchern.
Wie viel Geld tatsächlich zusammengekommen ist, steht noch nicht fest. Nach Abzug der Ausgaben soll der Spendenerlös an die beiden Familien übergeben werden und ihnen den schwierigen Alltag zumindest finanziell etwas erleichtern.








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