Altstoffzentren im Bezirk öffnen mit „eingeschränktem Notbetrieb“

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 04.04.2020 08:02 Uhr

BEZIRK GMUNDEN. Einige Altstoffsammelzentren (ASZ) des Bezirks bieten nun wieder einen eingeschränkten Notbetrieb an. Für die Einfahrt ins ASZ ist jedoch ein Termin unbedingt erforderlich.

Der Notvetrieb ist nur für dringende, unbedingt notwendige und nicht verschiebbare Entsorgungen vorgesehen, betont Fritz Steindl, der Obmann des Bezirksabfallverbandes: „Wir müssen im Betrieb gewährleisten, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Die Anlieferung von Altstoffen, Verpackungen, Elektroaltgeräten, Problemstoffen und sonstigen Abfällen muss vorsortiert erfolgen um das zügige Verlassen der ASZ sicherstellen zu können.“ Ein Entrümpelung von Kellern oder Dachböden sei derzeit nicht möglich, so weit als möglich müssten die Zwischenlagerkapazitäten zu Hause genutzt werden, so Steindl.

Die ASZ-Termine werden vom Bezirksabfallverband Gmunden unter der Telefonnummer 06133/6472 vergeben. Hier erfährt man auch, welche ASZ wann geöffnet sind und was abgegeben werden darf.

Aktuelle Informationen dazu gibt es auch unter www.umweltprofis.at/gmunden

 

Tipps zur richtigen Entsorgung:

  • Platz bei der Lagerung sparen: leere Plastikflaschen zuammendrücken und dann zuschrauben, Kartonschachteln zerlegen, sodass sie flach in den Altstoffbehälter passen und möglichst wenige Raum brauchen.
  • Brandgefahr vermeiden: Die blanken Pole von Lithium-Ionen Akkus abkleben und Akkus möglichst nicht gemeinsam lagern, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Batterien und Akkus keinesfalls in den Restmüll werfen, hier besteht akute Brandgefahr.
  • Auf Sauberkeit achten: Verpackungen für Lebensmittel oder Tiernahrung gründlich auswaschen, damit keine Geruchsbelästigungen oder Schimmel entstehen.
  • Das Abfall-ABC auf www.umweltprofis.at gibt Tipps, welche Altstoffe wie zu entsorgen sind.

Tipps zum Müll sparen bei der Vorratshaltung:

  • Vor dem Einkaufen überlegen, was man wirklich benötigt. Eine Einkaufsliste hilft, nicht unnötig zu „Hamstern“ und vermeidet Lebensmittelverschwendung.
  • Vorräte zentral, dunkel und trocken lagern: Dies verlängert die Haltbarkeit und sorgt für Übersicht.
  • Für die Übersicht helfen auch Themenboxen (z.B für Teigwaren, Gemüsekonserven etc.), die auf einen Blick zeigen, was man neu besorgen sollte.
  • Im Schrank Lebensmittel mit längerem Haltbarkeitsdatum hinter jene stellen, die schneller verbraucht werden müssen.
  • Vorräte regelmäßig kontrollieren, dabei Lebensmittel, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen, verbrauchen und dann ersetzen
  • Angebrochene oder dünne Verpackungen zum Schutz vor Schädlingen in luftdichte Behälter umfüllen
  • Verpackungen regelmäßig auf Schäden und Schädlingsbefall überprüfen, bei Schädlingsbefall Lebensmittel umgehend entsorgen
  • Während man sich an das Verbrauchsdatum bei empfindlichen Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch auch wirklich halten sollte, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum nur ein vager Richtwert. Das meiste hält deutlich länger: Schmeckt und riecht es gut und sieht unverändert aus, ist es noch genießbar!
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