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Neueste Forschungsergebnisse zur Hallstattzeit in Traunkirchen beim "Fest für die Archäologie"

Daniela Toth, 15.10.2021 08:56

TRAUNKIRCHEN. Im Lauf des letzten Jahres fanden in Traunkirchen zu Wasser und zu Lande archäologische Forschungen statt. Beim Fest für die Archäologie am Freitag, 22. Oktober, werden die Ergebnisse vorgestellt.

  1 / 2   Rammkernbohrungen im Bereich der hallstattzeitlichen Siedlung (Foto: Peter Trebsche, Universität Innsbruck)

Im Gegensatz zu den prähistorischen Gräbern auf der „Klettenwiese“ und im Innenhof des Klosters, deren Reichtum zur Vermutung Anlass gibt, dass Traunkirchen in der Urnenfelder- und Hallstattzeit eine wichtige Rolle im Salzhandel von Hallstatt in den Donauraum spielte, ist der Siedlungsbereich bisher nur punktuell erforscht. Diese Lücke versucht ein Projekt der Universität Innsbruck und des Kuratoriums Pfahlbauten zu schließen. Die vom Verein Archekult organisierten und vom Bundesdenkmalamt geförderten Prospektionen zu Wasser und zu Land im Oktober des Vorjahres und im heurigen April ergaben spannende Erkenntnisse und handfeste Überraschungen zur urzeitlichen Siedlungsgeschichte.

Spannende Vorträge

Beim Fest für die Archäologie im Klostersaal Traunkirchen präsentieren die Leiter des Projekts Univ. Prof. Peter Trebsche und Helena Seidl da Fonseca die Ergebnisse der bisherigen Forschungen zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit. Für die musikalische Umrahmung des Festes, das in Zusammenarbeit von Archekult mit der Internationalen Akademie Traunkirchen durchgeführt wird, sorgt der meisterhafte Akkordeonist Aleksandar Jovancic, den Abschluss des Festes bildet ein gemütlicher Ausklang bei Wein und Brötchen.

Eintritt frei, verpflichtender 3G-Nachweis, Beginn: 19 Uhr


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