Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut blickt auf das Jahr 2023 zurück
BAD ISCHL/SALZKAMMERGUT. Die Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut blickt auf ein sehr aktives Arbeitsjahr 2023 zurück: mehr Beratungen und mehr Veranstaltungen konnten verzeichnet werden.

303 Frauen konnten 2023 in 2.114 Gesprächen Unterstützung finden. Zusätzlich wurden noch 318 Gespräche mit Kooperationspartnern, Einrichtungen, Rechtsanwälten und Behörden in Absprache mit den Klienten geführt um bestmögliche Lösungen für die multiplen Problemlagen zu finden. Die große Anzahl an Gesprächen macht deutlich, wie wichtig Beratungsstellen sind um Frauen in ihren vielfältigen Anliegen zu unterstützen.
2023 Schwerpunkt auf Alleinerzieherinnen gelegt
Aufgrund eines Projektauftrags vom Frauenreferat des Landes Oberösterreich hat sich die Frauenberatungsstelle der großen Gruppe der Alleinerzieherinnen zugewandt und auf unterschiedlichen Ebenen Angebote geschaffen: So wurde etwa neben persönlicher und telefonischer Beratung und Informationen für Alleinerzieherinnen auf der Homepage auch zwei Onlineseminare zum Thema: „Gesunde Strategien bei Mental Load“ angeboten. Der Frauentreff „Alleinerzieherinnen und andere Alltagsheldinnen“ für Frauen jeden Alters, hat bereits ein Netz gegenseitiger Stärkung geknüpft. Als Erweiterung des Beratungsangebotes wird seit letztem Jahr Beratung mit Kinderbetreuung im Eltern-Kind-Zentrum Bad Ischl für Alleinerzieherinnen angeboten.
Die Öffentlichkeit sensibilisieren
Die Frauenberatungsstelle sieht es als ihre Aufgabe, die Öffentlichkeit rund um das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen sowie Gewaltprävention zu sensibilisieren. Diverse Lesungen im vergangenen Jahr setzten ihren Fokus unter anderem auf strukturelle Gewalt und toxische Beziehungen. Mit der Fahnenhissung „Frei leben ohne Gewalt“ wurde wieder ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt. Zahlreiche Politiker aus der Region sowie Vertreter des öffentlichen Lebens, etwa Bürgermeisterin Ines Schiller und Bezirkshauptmann Alois Lanz, unterstützen dieses Anliegen haben daran teilgenommen haben.


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